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Verordnung zur Übertragung von Ermächtigungen aufgrund bundesgesetzlicher Vorschriften (Subdelegationsverordnung)
Vom 9. Dezember 2011 (Nds. GVBl. Nr.30/2011), geändert durch VO vom 11.12.2012 (Nds. GVBl. Nr.32/2012 S. 597), 29.5.2013 (Nds. GVBl. Nr.7/2013 S. 114), 4.12.2013 (Nds. GVBl. Nr.22/2013 S. 304), 14.12.2015 (Nds. GVBl. Nr.22/2015 S. 403), 8.9.2016 (Nds. GVBl. Nr. 12/2016 S. 176), Art. 15 des Gesetzes v. 20.12.2016 (Nds. GVBl. 20/2016 S. 308) und vom 17.3.2017 (Nds. GVBl. Nr. 5/2017 S. 65) - VORIS 20120 -

§ 1

Auf das Ministerium für Inneres und Sport werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

  1. § 6 Abs. 5 Satz 1 des Straßenverkehrsgesetzes,
  2. § 42 Abs. 5 Sätze 1 und 2 des Waffengesetzes (WaffG),
  3. § 48 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 1a WaffG, soweit nicht die Landesregierung selbst Regelungen durch Verordnung getroffen hat,
  4. § 55 Abs. 6 Satz 1 WaffG,
  5. § 110a Abs. 2 Sätze 1 und 3, auch in Verbindung mit Abs. 1 Satz 2, des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG), soweit es um die Einreichung elektronischer Dokumente bei den Verwaltungsbehörden für Verkehrsordnungswidrigkeiten geht,
  6. § 110b Abs. 1 Sätze 2 und 4 OWiG, soweit es um die Aktenführung durch die Verwaltungsbehörden für den Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten geht.

§ 2

Auf das Finanzministerium werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

  1. § 2 Abs. 2 Satz 1, § 5 Abs. 1 Nr. 11 und § 17 Abs. 2 Satz 3 und Abs. 3 Satz 1 des Finanzverwaltungsgesetzes,
  2. § 19 Abs. 5 Satz 1 und § 134 Abs. 3 Sätze 1 und 2 der Ahgabenordnung (AO),
  3. § 88 b Abs. 3 Satz 1 AO,
  4. § 387 Abs. 2 Sätze 1 und 2, auch in Verbindung mit § 409 Satz 2, AO, insgesamt auch in Verbindung mit
    a) § 14 Abs. 3 Satz 2 des Fünften Vermögensbildungsgesetzes,
    b) § 8 Abs. 2 Satz 2 des Wohnungsbau-Prämiengesetzes,
    c) § 29a Abs. 2 des Berlinförderungsgesetzes (BerlinFG),
    d) § 96 Abs. 7 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes,
  5. § 387 Abs. 2 Sätze 1 und 2 AO in Verbindung mit
    a) § 20 BerlinFG,
    b) § 15 Abs. 2 des Eigenheimzulagengesetzes,
    c) § 9 des Investitionszulagengesetzes 1996,
    d) § 8 des Investitionszulagengesetzes 1999,
    e) § 7 des Investitionszulagengesetzes 2005,
    f) § 14 des Investitionszulagengesetzes 2007,
    g) § 15 des Investitionszulagengesetzes 2010,
    h) § 6 des Stahlinvestitionszulagengesetzes,
    i) § 164 Satz 1 des Steuerberatungsgesetzes,
  6. § 15 Abs. 2 Satz 1 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes.

§ 3

Auf das Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

  1. § 15 Abs. 3 Satz 1, § 17 Abs. 4 Satz 1 und Abs. 5 Satz 1, § 20 Abs. 7 Satz 1, § 23 Abs. 5 Satz 2 und Abs. 8 Satz 1, § 32 Satz 1 und § 64 Abs. 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes,
  2. § 90 Abs. 2 Halbsatz 1 des Vierten Buchs des Sozialgesetzbuchs,
  3. § 111b Abs. 5 Satz 1 des Fünften Buchs des Sozialgesetzbuchs,
  4. § 29 Abs. 2 Satz 1 des Zwölften Buchs des Sozialgesetzbuchs,
  5. § 17b Abs. 1 Satz 7 erster Teilsatz und § 18a Abs. 4 Halbsatz 1 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes.

§ 4

Auf das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wird die Ermächtigung zum Erlass von Verordnungen nach § 8 Abs. 3 Satz 3 des Bundesfernstraßengesetzes (FStrG) übertragen.

§ 5

Auf das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

1.
§ 10 Abs. 2 Halbsatz 1 und § 22 Abs. 1 Sätze 1 und 2 des Milch- und Fettgesetzes,
2.
§ 4 Abs. 3 Satz 2 des Rindfleischetikettierungsgesetzes,
3.
Artikel 2 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes zu dem Übereinkommen vom 1.Juni 1967 über das Verhalten beim Fischfang im Nordatlantik,
4.
§ 8 Abs. 3 und § 18 Abs. 2 des Tierzuchtgesetzes,
5.
§ 7 Abs. 3 Satz 1 und § 79 Abs. 3 Satz 1 des Tierseuchengesetzes (TierSG) sowie nach § 79 Abs. 2 Halbsatz 1 TierSG, wenn die Verordnung landesweit gelten soll,
5 a.
§ 14 Abs. 2 Satz 1 und § 38 Abs. 10 Satz 1 des Tiergesundheitsgesetzes (TierGesG) sowie nach § 38 Abs. 9 Halbsatz 1 TierGesG, wenn die Verordnung landesweit gelten soll,
6.
§ 3 Abs. 3 Satz 1, § 9 Satz 2, § 10 Abs. 3 Satz 3, § 21a Abs. 1 Satz 2 und § 30 Abs. 2 Sätze 1 und 2 des Pflanzenschutzgesetzes,
7.
§ 7 Abs. 4 Satz 1 des Forstvermehrungsgutgesetzes,
8.
§ 2 Abs. 3 Satz 1 des Öko-Landbaugesetzes,
9.
§ 42 Abs. 1 Satz 3 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuchs,
10.
§ 4 Abs. 4 und § 12 Abs. 7 der EG-Obst- und Gemüse-Durchführungsverordnung,
11.
- gestrichen -
12.
§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Agrarzahlungen-Verpflichtungengesetzes in Verbindung mit § 6 Abs. 1 Sätze 2 bis 4 und Abs. 6 der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung sowie nach § 4 Abs. 3 des Agrarzahlungen-Verpflichtungengesetzes,
13.
§ 9 Abs. 3 Nr. 2 des Fleischgesetzes in Verbindung mit § 5 Abs. 2 der 1. Fleischgesetz-Durchführungsverordnung.

§ 6

Auf das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen nach

  1. § 17 Abs. 11 Satz 1, § 39 Abs. 5 Satz 3 und § 45 Abs. 7 Satz 4 des Bundesnaturschutzgesetzes,
  2. § 26 Abs. 1 Satz 4 des Wassersicherstellungsgesetzes,
  3. § 23 Abs. 3 Satz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes.

§ 7

Ferner werden übertragen die Ermächtigungen zum Erlass von Verordnungen

  1. nach Artikel 297 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Strafgesetzbuch auf die Polizeidirektionen;
  2. nach § 79 Abs. 2 Halbsatz 1 TierSG, wenn die Verordnung im Gebiet mehrerer Landkreise oder kreisfreier Städte, jedoch nicht landesweit gelten soll, auf das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit;
2a. nach § 38 Abs. 9 Halbsatz 1 TierGesG, wenn die Verordnung im Gebiet mehrerer Landkreise oder kreisfreier Städte, jedoch nicht landesweit gelten soll, auf das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ;
  1. nach § 79 Abs. 2 Halbsatz 1 TierSG auf die Landkreise und kreisfreien Städte für ihr Gebiet, nicht jedoch auf die selbständigen Gemeinden und die großen selbständigen Städte (§ 17 Satz 1 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes);
3a. nach § 38 Abs. 9 Halbsatz 1 TierGesG auf die Landkreise und kreisfreien Städte für ihr Gebiet, nicht jedoch auf die selbständigen Gemeinden und die großen selbständigen Städte (§ 17 Satz 1 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes);
  1. nach den §§ 65 bis 67 in Verbindung mit § 68 Abs. 1 Satz 1 des Bundesberggesetzes auf das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie.
  2. nach § 9 a Abs. 3 Satz 1 FStrG für Bundesautobahnen und die im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen genannten Maßnahmen auf die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, im Übrigen auf die Landkreise und kreisfreien Städte für ihr Gebiet, nicht jedoch auf die selbständigen Gemeinden und großen selbständigen Städte;
  3. nach § 13 b Satz 1 des Tierschutzgesetzes auf die Gemeinden.

§ 8

1Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. 2Gleichzeitig tritt die Subdelegationsverordnung vom 23. Juli 2003 (Nds. GVBl. S. 306), zuletzt geändert durch Verordnung vom 16. Februar 2011 (Nds. GVBl. S. 36), außer Kraft.

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Hannover, den 9.Dezember 2011

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