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Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds.MasterVO-Lehr)
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Anlage 3
(zu § 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1)

Fächerspezifische Kompetenzbereiche, Kompetenzen, Standards und auf Standards bezogene Inhalte der Fachwissenschaft und der Fachdidaktik aller Fächer und für alle Lehrämter

Die fächerübergreifenden Kompetenzen der Fachwissenschaft sowie die fächerübergreifenden Kompetenzbereiche und Kompetenzen der Fachdidaktik nach der Anlage 2 sind Bestandteil jedes Fachs.

Alte Sprachen: Latein; Griechisch

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte
Lehramt Gymnasium
Kompetenzbereich 1: Literatur
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen analysieren literarische Texte sprachlich und inhaltlich unter Berücksichtigung gattungsgeschichtlicher, historischer und rezeptionsgeschichtlicher Aspekte.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- ordnen einen Autor oder ein Einzelwerk in den literaturgeschichtlichen Zusammenhang ein;
- griechisch-römische Literaturgeschichte bis zum Ausgang der Antike in Grundzügen mit Ausblicken in das byzantinische Griechisch (für Griechisch)/in das Mittel- und Neulatein (für Latein)
- Epochen der antiken Literatur und ihre zentralen Vertreter
- analysieren und ordnen Werke und Texte gattungstypologisch ein,
- nutzen den genetischen Zusammenhang zwischen griechischer und lateinischer Literatur für die Interpretation;
- zentrale Gattungen der griechischen und lateinischen Literatur (Epik, Historiografie, Drama, Reden, Lyrik, Roman)
- ein Werk der jeweils anderen Alten Sprache (vertieft)
- verfügen durch Originallektüre über sichere Textkenntnis,
- kennen durch die vertiefte eigene Lektüre im Original die Werke je eines Dichters und eines Prosaschriftstellers, dazu ein Werk in der jeweils anderen Sprache;
- vorwiegend schulrelevante Autoren
- interpretieren Texte der antiken Literatur unter Verwendung hermeneutischer Verfahren sowie unterschiedlicher Interpretationsmethoden angemessen,
- kennen die Gestaltungsmittel der Rhetorik und Poetik und sind befähigt, Texte zu analysieren;
- Interpretationsansätze (z.B. sprachlich-literarischer, soziologisch-ideologiekritischer, historisch-biografischer Ansatz)
- Bedeutungspotenzial antiker Texte für die Gegenwart
- Tropen und Figuren
- Metasprache
- textsemantische und textgrammatische Analyseverfahren
- identifizieren in der Antike wurzelnde Formen und Inhalte rezeptionsgeschichtlich und rezeptionsästhetisch;
- antike Topoi und Formen in Literatur, bildender Kunst, Musik und Film
- benutzen eine wissenschaftlich-kritische Textausgabe,
- kennen die Überlieferungsbedingungen antiker Texte,
- sind fähig, einen textkritischen Apparat zu lesen;
- Schriftwesen, Paläografie, Kodikologie, Textkritik, Überlieferungsgeschichte und Editionstechnik
- tragen prosaische und poetische Texte inhaltlich sinnvoll im originalen Wortlaut vor,
- analysieren poetische Texte metrisch,
- lesen sie prosodisch korrekt.
- Prosodie und Metrik
- daktylische und jambische Versmaße
- wichtige lyrische Versmaße
Kompetenzbereich 2: Sprache
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen gehen sicher und reflektiert mit der lateinischen/griechischen Sprache um.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- beherrschen die lateinische/griechische Sprache;
- Originallektüre ausgewählter Autoren
- Grund- und Aufbauwortschatz
- Übersetzung der wichtigsten lateinischen/griechischen Autoren
- Produktion lateinischer/griechischer Texte
- autorenspezifisches Vokabular
- lexikologische Strukturen
- Wortbildungslehre
- Etymologie
- Lehnwörter, Fremdwörter
- semantische Felder
- Sprachgeschichte
- Strukturen und Funktionen der Morphologie
- Morpheme: verbale und nominale Flexion sowie historische Entwicklung
- Strukturen und Funktionen der Syntax
- Kasuslehre, satzwertige Konstruktionen, Tempusfunktionen
- übersetzen lateinische und griechische Texte ins Deutsche sowie deutsche Texte in die jeweilige Fremdsprache;
- Übersetzungstheorie
- zielsprachen-, ausgangssprachen-, adressaten-, sprachformbezogenes Übersetzen
- Lektüre ausgewählter Autoren
- analysieren Sprache synchron und diachron,
- beschreiben sie auf metasprachlicher Ebene.
- linguistische Terminologie
- Merkmale von Textkohärenz, Tempusrelief, Thema-Rhema
- historische Grammatik
- Phonologie, Morphologie
- griechische Dialekte
- autorenspezifische Eigenheiten (Latein: Grammatik von Plautus bis zur Mitte des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts und Grundzüge des Spät- und Mittellateinischen; Griechisch: Attische Grammatik, Dialekte der literarischen Gattungen in Grundzügen)
- diachrone und synchrone Sprachbetrachtung
Kompetenzbereich 3: Altertumskunde
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen sind mit der mit den Texten verbundenen Wirklichkeit (pragmata) vertraut und nutzen sie für die Textinterpretation.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- interpretieren antike Texte unter Berücksichtigung des historischen Kontextes;
- Geschichte der griechisch-römischen Antike bis zur Spätantike: politische, kulturell' Geschichte; Topografie; Sozialgeschichte; Religionsgeschichte; Rechts- und Staatskunde
- interpretieren antike Texte auf dem Hintergrund der Kenntnis des Alltagslebens;
- antikes Alltagsleben im privaten und öffentlichen Bereich: Institutionen, Technik, Familie Bauten, Spiele, Kult, Schule und Bildung
- setzen archäologische Zeugnisse in Bezug zu antiken Texten und zur antiken Welt;
- archäologische Grundkenntnisse: archäologische Zeugnisse der antiken Welt, z.B. Bauwerke Plastiken, Malerei, Inschriften, technische Zeugnisse
- kennen die grundlegende Funktion des Mythos und seine literarische Gestaltung,
- interpretieren die antiken Texte auf dem Hintergrund der antiken Mythologie;
- Grundzüge der griechisch-römischen Mythologie: Beispiele aus den griechischen Sagen kreisen; italische Mythologie (Gründungssagen, Genealogien)
- erfassen den philosophischen und theologischen Gehalt von Texten,
- ordnen ihn bestimmten philosophischen Systemen zu.
- zentrale antike Philosophen und philosophische Systeme: Vorsokratiker und Naturphiloso phie; Sophistik; Platon, Aristoteles, Epikur; Stoa
- Religion der Griechen und Römer, auch in ihrer Unterschiedlichkeit und Andersartigkei zur Gegenwart: Göttervorstellungen; Ritualismus; „Do ut des"-Prinzip; Staatsreligion
Kompetenzbereich 4: Fachdidaktik
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen legen Inhalte, Ziele und Arbeitsweisen des Altsprachlichen Unterrichts begründet dar.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- erfassen und reflektieren kritisch
  • die Relevanz des Altsprachlichen Unterrichts für die Gegenwart,
  • den didaktischen Bildungswert der Alten Sprachen in ihren Konstituenten Sprache, Text und Kultur,
  • die antiken Texte in ihrer Modellhaftigkeit von Nähe und Distanz,
- analysieren Inhalte des Altsprachlichen Unterrichts auf ihre gesellschaftlichen, politischen und ethischen Implikationen;
- Verwurzelung der modernen europäischen Kultur in der griechisch-römischen (kulturelle Gedächtnis): historische Dimension, vertikaler Kulturvergleich, Basissprache
- Antike als Norm, Modell oder Kontrast
- Grundfragen menschlicher Existenz
- Identitätsstiftung
- ordnen den Altsprachlichen Unterricht von heute in den geschichtlichen Zusammenhang ein,
- reflektieren die Rolle des Lehrers der Alten Sprachen;
- wichtigste Stationen der Geschichte des Altsprachlichen Unterrichts
  • so genannte karolingische Renaissance
  • Humanismus
  • Curriculumsrevision
- Altsprachlicher Unterricht in Vergangenheit und Gegenwart: Schultypen in Vergangenhei und Gegenwart (von der Lateinschule zum heutigen Gymnasium in seinen unterschiedlichen Ausprägungen)
- Rahmenbedingungen und Organisation des Altsprachlichen Unterrichts in der Gegenwart
  • Profile des Altsprachlichen Unterrichts
  • gesetzliche Vorgaben
  • staatliche Abschlüsse
  • Status der Alten Sprachen im Kontext der anderen Unterrichtsfächer
- kennen fachspezifische Arbeitsweisen des Altsprachlichen Unterrichts.
- Aufbau einer Lehrbuchlektion
- Erschließungs- und Übersetzungsmethoden
  • transphrastische Texterschließung
  • analytische Satzerschließung
  • grafische Analysemethoden
- Interpretationsmethoden
  • textinterne/textexterne Interpretation
  • Schwerpunktsetzung der Interpretation (z.B. sprachlich-literarisch, soziologisch-ideologiekritisch, historisch-biografisch)
- Formen der Grammatikeinführung
  • Induktion, Deduktion

Angewandte Informatik

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte
Lehramt Berufsbildende Schule
Kompetenz 1: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über grundlegende Fach- und Methodenkompetenzen in der Informatik und nutzen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zur Problemlösung in den jeweiligen Anwendungsgebieten.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- beschreiben theoretische und anwendungsbezogene Grundlagen der praktischen Informatik, technischen Informatik, Elektrotechnik, Medientechnik und Betriebswirtschaftslehre sowie den dazugehörigen rechtlichen Rahmen,
- verknüpfen die Fachgebiete, ordnen deren gegenwärtige Bedeutung ein und schätzen deren zukünftige Entwicklung ab,
- wählen IT- Standardsysteme für ihr Fachgebiet aus und wenden diese problemadäquat an,
- entwickeln eigene Anwendungen für abgegrenzte Problemstellungen,
- konzipieren, realisieren, dokumentieren und präsentieren ein Projekt unter Berücksichtigung von Teamarbeit.
- Programmierung und Software-Engineering
- Datenbanken
- Technische Informatik
- Elektrotechnik
- Medientechnik
- Betriebswirtschaftslehre
- Wirtschafts-, Informations- und Medienrecht
Kompetenz 2: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über Fachkompetenzen in der Elektrotechnik sowie der Informationstechnik und nutzen diese zur Lösung fachspezifischer technischer Problemstellungen.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- kennen Theorie und Praxis typischer Komponenten einfacher IT-Systeme sowie digitale Hardware und deren Programmierung,
- beschreiben Architektur und Funktionsweise von Rechnernetzen, sie planen, installieren, administrieren und warten lokale Netzwerke,
- beschreiben, nutzen und konfigurieren Informations- und Kommunikationstechnologien und deren Dienste;
- Technische Informatik
- verfügen über vertiefte Kenntnisse in Theorie und Praxis in einem der drei Gebiete Automatisierungs-, Energie- oder Nachrichtentechnik.
- Energietechnik oder Nachrichtentechnik oder Automatisierungstechnik
Kompetenz 3: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über Fachkompetenzen in der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik und nutzen diese zur Lösung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- kennen betriebliche Funktionen im Kontext betrieblicher Prozesse unter Beachtung des rechtlichen und volkswirtschaftlichen Rahmens;
- Rechnungswesen und Finanzwirtschaft
- Beschaffung und Absatz
- entwickeln systematisch IT-gestützte Lösungen für typische betriebswirtschaftliche, organisatorische und rechtliche Problemstellungen;
- Unternehmensführung und Organisation
- Wirtschafts- und Multimediarecht
- Grundlagen der Volkswirtschaftslehre
- beschreiben Aufgaben des Informationsmanagements und wenden geeignete Methoden und Werkzeuge zur Planung, Durchführung und Kontrolle an;
- Informationsmanagement
- nutzen integrierte Informationssysteme zur Lösung betrieblicher Problemstellungen und Software für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation;
- Betriebliche Informationssysteme
- Bürokommunikation
- analysieren, modellieren und optimieren Geschäftsprozesse mithilfe geeigneter Werkzeuge unter Beachtung der Daten-, Funktions-, Steuerungs- und Organisationssicht;
- Geschäftsprozessmodellierung
- beschreiben und bewerten IT-Systeme und deren Komponenten systematisch, insbesondere nach technischen, informatischen, wirtschaftlichen, ergonomischen, rechtlichen und ökologischen Kriterien;
- Beschreibung, Bewertung und Auswahl von IT-Systemen
- beschreiben informatische, technische, rechtliche und wirtschaftliche Begriffe und Konzepte des E-Commerce.
- E-Commerce
Kompetenz 4: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über Fachkompetenzen in der Medien- und Drucktechnik und nutzen diese zur Lösung von medientechnischen Problemstellungen
Die Absolventinnen und Absolventen  
- planen, entwickeln und kontrollieren Programmierungen für digitale Medien,
- richten Datenbanken für unterschiedliche Assets ein, führen Datenbankabfragen durch und exportieren Daten in verschiedene Anwendungsprogramme und geben sie auf verschiedenen Geräten aus,
- berücksichtigen die Anforderungen einer crossmedialen Datennutzung, kennen Theorie und Praxis der Datenarchivierung und Datensicherung,
- kennen und berücksichtigen Grundsätze der Software-Ergonomie,
- administrieren und verwalten lokale Netzwerke, nutzen und konfigurieren Kommunikationstechnologien,
- bereiten Daten für verschiedene Ausgabemedien auf, prüfen und überarbeiten sie, beschreiben die Arbeitsweise von Workflowsystemen zur Medienproduktion;
- Programmierung digitaler Medien
- Datenbanken
Datenarchivierung und Datensicherung
- Digitaldruck
- Software-Ergonomie
- crossmediale Datennutzung
Kommunikationsnetzwerke
- Kommunikationstechnologien
- Datenaustauschformate
- Workflowsysteme zur Medienproduktion
- konzipieren, erstellen und kontrollieren unter Berücksichtigung gestalterischer, technischer und wirtschaftlicher Aspekte audiovisuelle Medien, Printmedien oder digitale Medien,
- beschreiben Verfahren zur Qualitätskontrolle und wenden diese an.
- Audiovisuelle Medien
- Printmedien
- Digitalmedien
- Mediengestaltung
Qualitätskontrolle

Bautechnik

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte
Lehramt Berufsbildende Schule
Kompetenz 1: Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen die Grundlagen der Bautechnik.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- kennen die zentralen technischen, wirtschaftlichen, sozialen und gestalterischen Fragestellungen der Bautechnik und beherrschen die grundlegenden Begriffe, Methoden und Verfahren der Bautechnik,
- beherrschen die Systematik technologischer Begriffe, Techniken und Methoden der Erstellung und Sanierung von Bauwerken,
- analysieren Aufgabenstellungen aus dem Berufsfeld,
- entwickeln berufsfeldtypische Fragestellungen.
- Systematik und Zusammensetzung der Rohstoffe und Halbfertig- und Fertigprodukte, die auf der Baustelle erstellt, eingebaut oder montiert werden
- Systematik der wichtigsten Baukonstruktionen und deren spezifische Erfüllung der gestellten Anforderungen
- Analysemethoden, Prüftechniken für die Kennwerte der Rohstoffe, Werkstoffe und der daraus erzeugten Produkte (Gestaltung, Nutzung, Lastabtragung, Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz, Brandschutz)
- Normung der Werkstoffe und des Bauwesens
- Verfahren zur Erstellung von typischen Baukonstruktionen einschließlich der Gerätetechnik
- Arbeits- und Geschäftsprozesse, Bauvertragswesen, Baubetrieb
- Rückbau und Sanierung
- Arbeitsschutz, Umweltschutz
- Bau-, Stadtbau- und Kunstgeschichte
Kompetenz 2: Die Absolventinnen und Absolventen wenden naturwissenschaftliche Grundlagen auf werkstofftechnische und arbeitstechnische Problemstellungen an.
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über  
- mathematische, physikalische, bauphysikalische und bauchemische Grundlagen zur Bauarbeit,
- Grundlagen der Tragkonstruktion.
Grundlagen der
- Werkstoffchemie
- Physik (Optik, Elektrotechnik, Mechanik)
- Bauphysik
- Tragwerkslehre
-
-
Kompetenz 3: Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen berufsfeldtypische Fertigungstechniken und betriebliche Abläufe.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- kennen die zentralen technischen, wirtschaftlichen, sozialen und gestalterischen Fragestellungen der Bautechnik und beherrschen die grundlegenden Begriffe, Methoden und Verfahren der Bautechnik,
- systematisieren berufsfeldtypische Fertigungstechniken einschließlich der vorhergehenden und nachfolgenden Gewerke,
- analysieren und beurteilen bautechnische Aufgabenstellungen,
- kennen die traditionellen und industriellen Bauweisen,
- sind sicher im Umgang mit technischen Kommunikationsmitteln (einschließlich CAD),
- setzen die Systematik an konkreten Beispielen im berufstypischen Kontext um.
- Grundkenntnisse über die Roh- und Werkstoffe
- Tragkonstruktionen Hochbau (einschließlich Baugruben, Bodenkunde, Gründungen)
- Grundlagen des Technischen Ausbaus (einschließlich Ver- und Entsorgungstechnik, z.B. Wasserzuleitung und -ableitung)
- Tief-, Straßen- und Landschaftsbau
- Grundlagen der Baukonstruktion (Mauerwerks-, Stahlbeton-, Holzbau)
- berufsfeldtypische Fertigungs- und Montageaufgaben aus den wichtigsten Bauberufen
- arbeitstechnische Umsetzung ausgewählter Bautechniken (wie z.B. Mauern, Betonieren) einschließlich der Baustellen- und Werkstattlogistik (wie z.B. Einmessen von Bauwerken, Baustelleneinrichtung)
- Darstellungstechniken und Zeichnungsnormen im Bauwesen (Entwurfs- und Fertigungszeichnungen einschließlich aller für die handwerkliche Ausführung erforderlichen Schnitte und Details, z.B. Hoch- und Tiefbau)
Kompetenz 4: Die Absolventinnen und Absolventen kennen spezifische Fragestellungen und Sachverhalte der Arbeit der berufsständischen Organisationen des Berufsfeldes.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- analysieren Organisationsstrukturen,
- reflektieren Bildungsziele und Ordnungsmittel,
- analysieren Schnittstellen zu den an der Ausbildung Beteiligten: Ausbildungsbetriebe, Kammern, überbetriebliche Ausbildungsträger, Berufsgenossenschaften.
- ökonomische und personale Rahmenbedingungen der beteiligten berufsständischen Organisationen des Berufsfeldes Bautechnik
- Ordnungsmittel
- Lernortkooperationen

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