Fächerspezifische
Kompetenzbereiche, Kompetenzen, Standards und auf Standards bezogene Inhalte
der Fachwissenschaft und der Fachdidaktik aller Fächer und für alle
Lehrämter
Die fächerübergreifenden Kompetenzen der Fachwissenschaft
sowie die fächerübergreifenden Kompetenzbereiche und Kompetenzen der
Fachdidaktik nach der Anlage 2 sind Bestandteil jedes Fachs.
| Standards |
Auf die
Standards bezogene Inhalte Lehramt Gymnasium |
| Kompetenzbereich 1: Literatur
|
| Kompetenz:
|
Die Absolventinnen und Absolventen analysieren
literarische Texte sprachlich und inhaltlich unter Berücksichtigung
gattungsgeschichtlicher, historischer und rezeptionsgeschichtlicher Aspekte.
|
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
ordnen einen Autor oder ein Einzelwerk in den
literaturgeschichtlichen Zusammenhang ein; |
|
| - |
griechisch-römische Literaturgeschichte bis zum Ausgang
der Antike in Grundzügen mit Ausblicken in das byzantinische Griechisch
(für Griechisch)/in das Mittel- und Neulatein (für Latein) |
| - |
Epochen der antiken Literatur und ihre zentralen Vertreter
|
|
| - |
analysieren und ordnen Werke und Texte gattungstypologisch
ein, |
| - |
nutzen den genetischen Zusammenhang zwischen griechischer und
lateinischer Literatur für die Interpretation; |
|
| - |
zentrale Gattungen der griechischen und lateinischen
Literatur (Epik, Historiografie, Drama, Reden, Lyrik, Roman) |
| - |
ein Werk der jeweils anderen Alten Sprache (vertieft) |
|
| - |
verfügen durch Originallektüre über sichere
Textkenntnis, |
| - |
kennen durch die vertiefte eigene Lektüre im Original
die Werke je eines Dichters und eines Prosaschriftstellers, dazu ein Werk in
der jeweils anderen Sprache; |
|
| - |
vorwiegend schulrelevante Autoren |
|
| - |
interpretieren Texte der antiken Literatur unter Verwendung
hermeneutischer Verfahren sowie unterschiedlicher Interpretationsmethoden
angemessen, |
| - |
kennen die Gestaltungsmittel der Rhetorik und Poetik und sind
befähigt, Texte zu analysieren; |
|
| - |
Interpretationsansätze (z.B. sprachlich-literarischer,
soziologisch-ideologiekritischer, historisch-biografischer Ansatz) |
| - |
Bedeutungspotenzial antiker Texte für die Gegenwart
|
| - |
Tropen und Figuren |
| - |
Metasprache |
| - |
textsemantische und textgrammatische Analyseverfahren |
|
| - |
identifizieren in der Antike wurzelnde Formen und Inhalte
rezeptionsgeschichtlich und rezeptionsästhetisch; |
|
| - |
antike Topoi und Formen in Literatur, bildender Kunst, Musik
und Film |
|
| - |
benutzen eine wissenschaftlich-kritische Textausgabe, |
| - |
kennen die Überlieferungsbedingungen antiker Texte,
|
| - |
sind fähig, einen textkritischen Apparat zu lesen;
|
|
| - |
Schriftwesen, Paläografie, Kodikologie, Textkritik,
Überlieferungsgeschichte und Editionstechnik |
|
| - |
tragen prosaische und poetische Texte inhaltlich sinnvoll im
originalen Wortlaut vor, |
| - |
analysieren poetische Texte metrisch, |
| - |
lesen sie prosodisch korrekt. |
|
| - |
Prosodie und Metrik |
| - |
daktylische und jambische Versmaße |
| - |
wichtige lyrische Versmaße |
|
| Kompetenzbereich 2: Sprache
|
| Kompetenz:
|
Die Absolventinnen und Absolventen gehen sicher
und reflektiert mit der lateinischen/griechischen Sprache um. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
beherrschen die lateinische/griechische Sprache; |
|
| - |
Originallektüre ausgewählter Autoren |
| - |
Grund- und Aufbauwortschatz |
| - |
Übersetzung der wichtigsten lateinischen/griechischen
Autoren |
| - |
Produktion lateinischer/griechischer Texte |
| - |
autorenspezifisches Vokabular |
| - |
lexikologische Strukturen |
| - |
Wortbildungslehre |
| - |
Etymologie |
| - |
Lehnwörter, Fremdwörter |
| - |
semantische Felder |
| - |
Sprachgeschichte |
| - |
Strukturen und Funktionen der Morphologie |
| - |
Morpheme: verbale und nominale Flexion sowie historische
Entwicklung |
| - |
Strukturen und Funktionen der Syntax |
| - |
Kasuslehre, satzwertige Konstruktionen, Tempusfunktionen
|
|
| - |
übersetzen lateinische und griechische Texte ins
Deutsche sowie deutsche Texte in die jeweilige Fremdsprache; |
|
| - |
Übersetzungstheorie |
| - |
zielsprachen-, ausgangssprachen-, adressaten-,
sprachformbezogenes Übersetzen |
| - |
Lektüre ausgewählter Autoren |
|
| - |
analysieren Sprache synchron und diachron, |
| - |
beschreiben sie auf metasprachlicher Ebene. |
|
| - |
linguistische Terminologie |
| - |
Merkmale von Textkohärenz, Tempusrelief, Thema-Rhema
|
| - |
historische Grammatik |
| - |
Phonologie, Morphologie |
| - |
griechische Dialekte |
| - |
autorenspezifische Eigenheiten (Latein: Grammatik von Plautus
bis zur Mitte des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts und Grundzüge des
Spät- und Mittellateinischen; Griechisch: Attische Grammatik, Dialekte der
literarischen Gattungen in Grundzügen) |
| - |
diachrone und synchrone Sprachbetrachtung |
|
| Kompetenzbereich 3:
Altertumskunde |
| Kompetenz:
|
Die Absolventinnen und Absolventen sind mit der
mit den Texten verbundenen Wirklichkeit (pragmata) vertraut und nutzen sie
für die Textinterpretation. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
interpretieren antike Texte unter Berücksichtigung des
historischen Kontextes; |
|
| - |
Geschichte der griechisch-römischen Antike bis zur
Spätantike: politische, kulturell' Geschichte; Topografie;
Sozialgeschichte; Religionsgeschichte; Rechts- und Staatskunde |
|
| - |
interpretieren antike Texte auf dem Hintergrund der Kenntnis
des Alltagslebens; |
|
| - |
antikes Alltagsleben im privaten und öffentlichen
Bereich: Institutionen, Technik, Familie Bauten, Spiele, Kult, Schule und
Bildung |
|
| - |
setzen archäologische Zeugnisse in Bezug zu antiken
Texten und zur antiken Welt; |
|
| - |
archäologische Grundkenntnisse: archäologische
Zeugnisse der antiken Welt, z.B. Bauwerke Plastiken, Malerei, Inschriften,
technische Zeugnisse |
|
| - |
kennen die grundlegende Funktion des Mythos und seine
literarische Gestaltung, |
| - |
interpretieren die antiken Texte auf dem Hintergrund der
antiken Mythologie; |
|
| - |
Grundzüge der griechisch-römischen Mythologie:
Beispiele aus den griechischen Sagen kreisen; italische Mythologie
(Gründungssagen, Genealogien) |
|
| - |
erfassen den philosophischen und theologischen Gehalt von
Texten, |
| - |
ordnen ihn bestimmten philosophischen Systemen zu. |
|
| - |
zentrale antike Philosophen und philosophische Systeme:
Vorsokratiker und Naturphiloso phie; Sophistik; Platon, Aristoteles, Epikur;
Stoa |
| - |
Religion der Griechen und Römer, auch in ihrer
Unterschiedlichkeit und Andersartigkei zur Gegenwart: Göttervorstellungen;
Ritualismus; Do ut des"-Prinzip; Staatsreligion |
|
| Kompetenzbereich 4:
Fachdidaktik |
| Kompetenz:
|
Die Absolventinnen und Absolventen legen
Inhalte, Ziele und Arbeitsweisen des Altsprachlichen Unterrichts begründet
dar. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
erfassen und reflektieren kritisch |
|
- die Relevanz des Altsprachlichen Unterrichts für die
Gegenwart,
- den didaktischen Bildungswert der Alten Sprachen in ihren
Konstituenten Sprache, Text und Kultur,
- die antiken Texte in ihrer Modellhaftigkeit von Nähe
und Distanz,
|
| - |
analysieren Inhalte des Altsprachlichen Unterrichts auf ihre
gesellschaftlichen, politischen und ethischen Implikationen; |
|
| - |
Verwurzelung der modernen europäischen Kultur in der
griechisch-römischen (kulturelle Gedächtnis): historische Dimension,
vertikaler Kulturvergleich, Basissprache |
| - |
Antike als Norm, Modell oder Kontrast |
| - |
Grundfragen menschlicher Existenz |
| - |
Identitätsstiftung |
|
| - |
ordnen den Altsprachlichen Unterricht von heute in den
geschichtlichen Zusammenhang ein, |
| - |
reflektieren die Rolle des Lehrers der Alten Sprachen; |
|
| - |
wichtigste Stationen der Geschichte des Altsprachlichen
Unterrichts |
|
- so genannte karolingische Renaissance
- Humanismus
- Curriculumsrevision
|
| - |
Altsprachlicher Unterricht in Vergangenheit und Gegenwart:
Schultypen in Vergangenhei und Gegenwart (von der Lateinschule zum heutigen
Gymnasium in seinen unterschiedlichen Ausprägungen) |
| - |
Rahmenbedingungen und Organisation des Altsprachlichen
Unterrichts in der Gegenwart |
|
- Profile des Altsprachlichen Unterrichts
- gesetzliche Vorgaben
- staatliche Abschlüsse
- Status der Alten Sprachen im Kontext der anderen
Unterrichtsfächer
|
|
| - |
kennen fachspezifische Arbeitsweisen des Altsprachlichen
Unterrichts. |
|
| - |
Aufbau einer Lehrbuchlektion |
| - |
Erschließungs- und Übersetzungsmethoden |
|
- transphrastische Texterschließung
- analytische Satzerschließung
- grafische Analysemethoden
|
| - |
Interpretationsmethoden |
|
- textinterne/textexterne Interpretation
- Schwerpunktsetzung der Interpretation (z.B.
sprachlich-literarisch, soziologisch-ideologiekritisch, historisch-biografisch)
|
| - |
Formen der Grammatikeinführung |
|
|
|
| Standards |
Auf die
Standards bezogene Inhalte Lehramt Berufsbildende Schule |
| Kompetenz
1: |
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen
über grundlegende Fach- und Methodenkompetenzen in der Informatik und
nutzen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zur Problemlösung in den
jeweiligen Anwendungsgebieten. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
beschreiben theoretische und anwendungsbezogene Grundlagen
der praktischen Informatik, technischen Informatik, Elektrotechnik,
Medientechnik und Betriebswirtschaftslehre sowie den dazugehörigen
rechtlichen Rahmen, |
| - |
verknüpfen die Fachgebiete, ordnen deren
gegenwärtige Bedeutung ein und schätzen deren zukünftige
Entwicklung ab, |
| - |
wählen IT- Standardsysteme für ihr Fachgebiet aus
und wenden diese problemadäquat an, |
| - |
entwickeln eigene Anwendungen für abgegrenzte
Problemstellungen, |
| - |
konzipieren, realisieren, dokumentieren und präsentieren
ein Projekt unter Berücksichtigung von Teamarbeit. |
|
| - |
Programmierung und Software-Engineering |
| - |
Datenbanken |
| - |
Technische Informatik |
| - |
Elektrotechnik |
| - |
Medientechnik |
| - |
Betriebswirtschaftslehre |
| - |
Wirtschafts-, Informations- und Medienrecht |
|
| Kompetenz
2: |
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen
über Fachkompetenzen in der Elektrotechnik sowie der Informationstechnik
und nutzen diese zur Lösung fachspezifischer technischer
Problemstellungen. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
kennen Theorie und Praxis typischer Komponenten einfacher
IT-Systeme sowie digitale Hardware und deren Programmierung, |
| - |
beschreiben Architektur und Funktionsweise von Rechnernetzen,
sie planen, installieren, administrieren und warten lokale Netzwerke, |
| - |
beschreiben, nutzen und konfigurieren Informations- und
Kommunikationstechnologien und deren Dienste; |
|
|
| - |
verfügen über vertiefte Kenntnisse in Theorie und
Praxis in einem der drei Gebiete Automatisierungs-, Energie- oder
Nachrichtentechnik. |
|
| - |
Energietechnik oder Nachrichtentechnik oder
Automatisierungstechnik |
|
| Kompetenz
3: |
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen
über Fachkompetenzen in der Betriebswirtschaftslehre und
Wirtschaftsinformatik und nutzen diese zur Lösung betriebswirtschaftlicher
Problemstellungen. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
kennen betriebliche Funktionen im Kontext betrieblicher
Prozesse unter Beachtung des rechtlichen und volkswirtschaftlichen
Rahmens; |
|
| - |
Rechnungswesen und Finanzwirtschaft |
| - |
Beschaffung und Absatz |
|
| - |
entwickeln systematisch IT-gestützte Lösungen
für typische betriebswirtschaftliche, organisatorische und rechtliche
Problemstellungen; |
|
| - |
Unternehmensführung und Organisation |
| - |
Wirtschafts- und Multimediarecht |
| - |
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre |
|
| - |
beschreiben Aufgaben des Informationsmanagements und wenden
geeignete Methoden und Werkzeuge zur Planung, Durchführung und Kontrolle
an; |
|
|
| - |
nutzen integrierte Informationssysteme zur Lösung
betrieblicher Problemstellungen und Software für Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation und Präsentation; |
|
| - |
Betriebliche Informationssysteme |
| - |
Bürokommunikation |
|
| - |
analysieren, modellieren und optimieren
Geschäftsprozesse mithilfe geeigneter Werkzeuge unter Beachtung der
Daten-, Funktions-, Steuerungs- und Organisationssicht; |
|
| - |
Geschäftsprozessmodellierung |
|
| - |
beschreiben und bewerten IT-Systeme und deren Komponenten
systematisch, insbesondere nach technischen, informatischen, wirtschaftlichen,
ergonomischen, rechtlichen und ökologischen Kriterien; |
|
| - |
Beschreibung, Bewertung und Auswahl von IT-Systemen |
|
| - |
beschreiben informatische, technische, rechtliche und
wirtschaftliche Begriffe und Konzepte des E-Commerce. |
|
|
| Kompetenz
4: |
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen
über Fachkompetenzen in der Medien- und Drucktechnik und nutzen diese zur
Lösung von medientechnischen Problemstellungen |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
planen, entwickeln und kontrollieren Programmierungen
für digitale Medien, |
| - |
richten Datenbanken für unterschiedliche Assets ein,
führen Datenbankabfragen durch und exportieren Daten in verschiedene
Anwendungsprogramme und geben sie auf verschiedenen Geräten aus, |
| - |
berücksichtigen die Anforderungen einer crossmedialen
Datennutzung, kennen Theorie und Praxis der Datenarchivierung und
Datensicherung, |
| - |
kennen und berücksichtigen Grundsätze der
Software-Ergonomie, |
| - |
administrieren und verwalten lokale Netzwerke, nutzen und
konfigurieren Kommunikationstechnologien, |
| - |
bereiten Daten für verschiedene Ausgabemedien auf,
prüfen und überarbeiten sie, beschreiben die Arbeitsweise von
Workflowsystemen zur Medienproduktion; |
|
| - |
Programmierung digitaler Medien |
| - |
Datenbanken |
|
Datenarchivierung und Datensicherung |
| - |
Digitaldruck |
| - |
Software-Ergonomie |
| - |
crossmediale Datennutzung |
|
Kommunikationsnetzwerke |
| - |
Kommunikationstechnologien |
| - |
Datenaustauschformate |
| - |
Workflowsysteme zur Medienproduktion |
|
| - |
konzipieren, erstellen und kontrollieren unter
Berücksichtigung gestalterischer, technischer und wirtschaftlicher Aspekte
audiovisuelle Medien, Printmedien oder digitale Medien, |
| - |
beschreiben Verfahren zur Qualitätskontrolle und wenden
diese an. |
|
| - |
Audiovisuelle Medien |
| - |
Printmedien |
| - |
Digitalmedien |
| - |
Mediengestaltung |
|
Qualitätskontrolle |
|
| Standards |
Auf die
Standards bezogene Inhalte Lehramt Berufsbildende Schule |
| Kompetenz
1: |
Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen
die Grundlagen der Bautechnik. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
kennen die zentralen technischen, wirtschaftlichen, sozialen
und gestalterischen Fragestellungen der Bautechnik und beherrschen die
grundlegenden Begriffe, Methoden und Verfahren der Bautechnik, |
| - |
beherrschen die Systematik technologischer Begriffe,
Techniken und Methoden der Erstellung und Sanierung von Bauwerken, |
| - |
analysieren Aufgabenstellungen aus dem Berufsfeld, |
| - |
entwickeln berufsfeldtypische Fragestellungen. |
|
| - |
Systematik und Zusammensetzung der Rohstoffe und Halbfertig-
und Fertigprodukte, die auf der Baustelle erstellt, eingebaut oder montiert
werden |
| - |
Systematik der wichtigsten Baukonstruktionen und deren
spezifische Erfüllung der gestellten Anforderungen |
| - |
Analysemethoden, Prüftechniken für die Kennwerte
der Rohstoffe, Werkstoffe und der daraus erzeugten Produkte (Gestaltung,
Nutzung, Lastabtragung, Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz,
Brandschutz) |
| - |
Normung der Werkstoffe und des Bauwesens |
| - |
Verfahren zur Erstellung von typischen Baukonstruktionen
einschließlich der Gerätetechnik |
| - |
Arbeits- und Geschäftsprozesse, Bauvertragswesen,
Baubetrieb |
| - |
Rückbau und Sanierung |
| - |
Arbeitsschutz, Umweltschutz |
| - |
Bau-, Stadtbau- und Kunstgeschichte |
|
| Kompetenz
2: |
Die Absolventinnen und Absolventen wenden
naturwissenschaftliche Grundlagen auf werkstofftechnische und arbeitstechnische
Problemstellungen an. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen verfügen über |
|
| - |
mathematische, physikalische, bauphysikalische und
bauchemische Grundlagen zur Bauarbeit, |
| - |
Grundlagen der Tragkonstruktion. |
|
Grundlagen
der
| - |
Werkstoffchemie |
| - |
Physik (Optik, Elektrotechnik, Mechanik) |
| - |
Bauphysik |
| - |
Tragwerkslehre |
|
|
|
|
| Kompetenz
3: |
Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen
berufsfeldtypische Fertigungstechniken und betriebliche Abläufe. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
kennen die zentralen technischen, wirtschaftlichen, sozialen
und gestalterischen Fragestellungen der Bautechnik und beherrschen die
grundlegenden Begriffe, Methoden und Verfahren der Bautechnik, |
| - |
systematisieren berufsfeldtypische Fertigungstechniken
einschließlich der vorhergehenden und nachfolgenden Gewerke, |
| - |
analysieren und beurteilen bautechnische Aufgabenstellungen,
|
| - |
kennen die traditionellen und industriellen Bauweisen, |
| - |
sind sicher im Umgang mit technischen Kommunikationsmitteln
(einschließlich CAD), |
| - |
setzen die Systematik an konkreten Beispielen im
berufstypischen Kontext um. |
|
| - |
Grundkenntnisse über die Roh- und Werkstoffe |
| - |
Tragkonstruktionen Hochbau (einschließlich Baugruben,
Bodenkunde, Gründungen) |
| - |
Grundlagen des Technischen Ausbaus (einschließlich Ver-
und Entsorgungstechnik, z.B. Wasserzuleitung und -ableitung) |
| - |
Tief-, Straßen- und Landschaftsbau |
| - |
Grundlagen der Baukonstruktion (Mauerwerks-, Stahlbeton-,
Holzbau) |
| - |
berufsfeldtypische Fertigungs- und Montageaufgaben aus den
wichtigsten Bauberufen |
| - |
arbeitstechnische Umsetzung ausgewählter Bautechniken
(wie z.B. Mauern, Betonieren) einschließlich der Baustellen- und
Werkstattlogistik (wie z.B. Einmessen von Bauwerken, Baustelleneinrichtung)
|
| - |
Darstellungstechniken und Zeichnungsnormen im Bauwesen
(Entwurfs- und Fertigungszeichnungen einschließlich aller für die
handwerkliche Ausführung erforderlichen Schnitte und Details, z.B. Hoch-
und Tiefbau) |
|
| Kompetenz
4: |
Die Absolventinnen und Absolventen kennen
spezifische Fragestellungen und Sachverhalte der Arbeit der
berufsständischen Organisationen des Berufsfeldes. |
|
| Die
Absolventinnen und Absolventen |
|
| - |
analysieren Organisationsstrukturen, |
| - |
reflektieren Bildungsziele und Ordnungsmittel, |
| - |
analysieren Schnittstellen zu den an der Ausbildung
Beteiligten: Ausbildungsbetriebe, Kammern, überbetriebliche
Ausbildungsträger, Berufsgenossenschaften. |
|
| - |
ökonomische und personale Rahmenbedingungen der
beteiligten berufsständischen Organisationen des Berufsfeldes Bautechnik
|
| - |
Ordnungsmittel |
| - |
Lernortkooperationen |
|