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Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds.MasterVO-Lehr)
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Anlage 3
(zu § 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1)

Fächerspezifische Kompetenzbereiche, Kompetenzen, Standards und auf Standards bezogene Inhalte der Fachwissenschaft und der Fachdidaktik aller Fächer und für alle Lehrämter

Elektrotechnik

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte
Lehramt Berufsbildende Schulen
Kompetenz 1: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über strukturiertes Fachwissen der Elektrotechnik und über hinreichendes Fachwissen aus den Nachbardisziplinen.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- beschreiben theoretische und anwendungsbezogene Grundlagen der Elektrotechnik sowie den dazugehörigen rechtlichen Rahmen,
- verknüpfen die Fachgebiete der Elektrotechnik, ordnen deren gegenwärtige Bedeutung ein und schätzen deren zukünftige Entwicklung ab,
- wählen Bereiche der Elektrotechnik aus und wenden diese problemadäquat an,
- entwickeln eigene Lösungen für abgegrenzte Problemstellungen und wenden diese praxisorientiert an,
- lösen ausgewählte elektrotechnische Problemstellungen mithilfe der Mathematik;
- rechtliche und technische Rahmenbedingungen
- Analyse und Synthese elektrischer Netzwerke
- hard- und softwaretechnische Grundlagen informationstechnischer Systeme
- Messen und Prüfen, Schutzmaßnahmen, Arbeitssicherheit
- Methoden und Konzepte technischer Dokumentationen
- Mathematik (fachbezogen)
- beschreiben ausgewählte energietechnische Inhalte;
- rechtliche und technische Rahmenbedingungen
- Erzeugung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie
- Installationstechniken
- Bustechnologien
- Messen und Prüfen
- Schutzmaßnahmen
- Arbeitssicherheit
- beschreiben ausgewählte kommunikationstechnische Inhalte;
- rechtliche und technische Rahmenbedingungen
- Signale
- Systeme
- Programmsteuerungen
- Protokolle
- Informations- und Kommunikationstechnologien der Nachrichtentechnik
- Installationstechniken
- Messen und Prüfen
- Schutzmaßnahmen
Kompetenz 2: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte Kenntnisse in den Bereichen Energieversorgung, Elektrische Maschinen und Antriebe, Hochspannungstechnik und Leistungselektronik.
Die Absolventinnen und Absolventen  
Energieversorgung
- beschreiben, planen und realisieren energietechnische Versorgungssysteme auch unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten;
 
- Planung und Betrieb elektrischer Netze
- Objekte der Energieversorgung
- Schutzmaßnahmen
- Energiewirtschaft
- Elektronikschaltungen in der Energietechnik
Elektrische Maschinen und Antriebe
- beschreiben und planen elektrische Antriebssysteme,
- wählen für geeignete Anwendungen, auch unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten, elektrische Maschinen und deren Steuerungen begründet aus;
 
- Fernwirktechnik
- Kenntnisse über Aufbau, Arbeitsweise und Betriebseigenschaften elektrischer Maschinen
- Eigenschäften elektrischer Antriebe
- Auswahlkriterien und Bemessung elektrischer Maschinen
- Wirkungsweise und Betriebsverhalten elektrischer Kleinmaschinen
- Steuerschaltungen für Kleinmotoren
Hochspannungstechnik
- analysieren elektrische Hochspannungssysteme;
 
- Erzeugung und Messung hoher Wechsel-, Gleich- und Stoßspannungen
- Elektrostatische Felder
- Leitungs- und Durchschlagsmechanismen in Gasen, Flüssigkeiten und Feststoffen
- elektrische Messungen und Teilentladungsmessungen
Leistungselektronik
- beschreiben und planen elektrische Antriebssteuerungen,
- wählen für geeignete Problemstellungen, auch unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten, die Steuerungen begründet aus.
 
- Bauteile und Grundschaltungen der Leistungselektronik
- Halbleiterschalter
- Halbleitersteller
- Stromrichter
- Wechselrichter
- Umrichter
- energetische Verhältnisse
- Messtechnik der Leistungselektronik
Kompetenz 3: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte Kenntnisse in den Bereichen der Kommunikationstechnik.
Die Absolventinnen und Absolventen  
Kommunikationsnetze
- kennen Theorie und Praxis typischer Komponenten von Kommunikationsnetzen unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Entwicklungen,
- beschreiben Architektur und Funktionsweise von Kommunikationsnetzen,
- nutzen und konfigurieren Kommunikationstechnologien und deren Dienste;
 
- Grundlagen der Kommunikationsnetze
- Mobilfunknetze
- Grundzüge der Datenkommunikationsnetze
Nachrichtenübertragung
- kennen Theorie und Praxis typischer Übertragungssysteme und -verfahren unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Entwicklungen;
 
- Übertragungssysteme
- Modulationsverfahren
- Kanalcodierungen
- Multiplexverfahren
Nachrichtenverarbeitung
- kennen Theorie und Praxis typischer Nachrichtenverarbeitungssysteme unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Entwicklungen,
- administrieren diese Systeme und passen sie den Erfordernissen an;
 
- Grundlagen der Nachrichtenverarbeitung
- Codierung
- Informationstheorie
- Methoden der digitalen Signalverarbeitung
Hochfrequenztechnik
- kennen Theorie und Praxis typischer Problemstellungen der Hochfrequenztechnik unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Entwicklungen,
- beschreiben Architektur und Funktionsweise, z.B. von Satellitenempfangsanlagen,
- analysieren praxisrelevante Problemstellungen.
 
- Sender und Empfänger
- Verfahren der Fernsehtechnik
- Aufnahme- und Empfangstechnik
- Messverfahren der Hochfrequenztechnik
- Wellenausbreitung
Kompetenz 4: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte Kenntnisse in den Bereichen der Automatisierungstechnik und verknüpfen Teilbereiche dieser Technik sinnvoll miteinander.
Die Absolventinnen und Absolventen  
Regelungstechnik
- kennen Theorie und Praxis typischer Regelungssysteme,
- wählen begründet aus und konfigurieren Regelsysteme für anwendungstypische Problemstellungen;
 
- Behandlung von Regelungssystemen im Zeit- und Frequenzbereich
- dynamisches Verhalten von Regelkreisgliedern
- Darstellung von Frequenzgängen
- Stabilitätsverfahren
- Kompensation
- Zustandsrückführung
Bussysteme
- kennen Theorie und Praxis typischer automatisierungstechnisch relevanter Bussysteme;
 
Steuerungstechnik
- kennen Theorie und Praxis typischer Problemstellungen der Steuerungstechnik unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Entwicklungen,
- beschreiben die Funktionsweise von Objekten der Steuerungstechnik und deren Zusammenspiel,
- entwickeln, testen und dokumentieren Lösungen für praxisrelevante Problemstellungen,
- wählen begründet Bussysteme aus und konfigurieren dessen Objekte für anwendungstypische Problemstellungen,
- kennen Theorie und Praxis typischer Problemstellungen der Digitaltechnik unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Entwicklungen,
- entwickeln, testen und dokumentieren Lösungen für praxisrelevante Problemstellungen;
 
- Methoden des Entwurfs und der Programmierung von Steuerungen
- verteilte Steuerungen
- Verbindungs- und speicherprogrammierte Steuerungen
- Verknüpfungs- und Ablaufsteuerungen
- Sensorik
- Aktorik
- Entwurf kombinatorischer und sequenzieller Schaltungen
- Digitalschaltungen der Elektrotechnik
Messtechnik
- kennen Theorie und Praxis typischer messtechnischer Problemstellungen,
- beschreiben die Funktionsweise von Objekten der Messtechnik und deren Zusammenspiel,
- führen Messungen anhand praxisrelevanter Problemstellungen durch und dokumentieren diese;
 
- Fehler- und Ausgleichsrechnung
- statische und dynamische Eigenschaften von Messeinrichtungen
- Signal- und Systemeigenschaften
- Messverfahren und Messschaltungen
- Sensorik
Kompetenz 5: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertiefte Kenntnisse in den Bereichen der Informationstechnik und verknüpfen die Teilbereiche der Automatisierungstechnik sinnvoll miteinander.
Die Absolventinnen und Absolventen  
Softwaretechnik
 
- Analyse von Softwaresystemen
- Design/Entwicklung von Softwaresystemen
- Java oder andere
IT-Systeme
- beschreiben den typischen Aufbau eines Computersystems, deren Peripherie auch unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Entwicklungen sowie die Funktionsweise und das Zusammensiel von Objekten dieses Systems,
- nutzen und überprüfen diese Systeme zur Lösung technischer Probleme und führen geeignete Fehlerdiagnosen durch,
- entwickeln, testen und dokumentieren Lösungen für praxisrelevante Problemstellungen;
 
- Computerhardware
- Computerarchitektur
- Computerperipherie
Mikroelektronik
- analysieren den Einsatz mikroelektronischer und halbleitertechnologischer Bauelemente und setzen diese in praxisrelevanten Problemstellungen um,
- entwickeln, testen und dokumentieren Lösungen für Aufgabenstellungen mit unterschiedlichen Technologien.
 
- Grundzüge der Halbleitertechnologie
- Eigenschaften und Einsatz mikroelektronischer Bauelemente
- Architektur und Schalttechnik analoger und integrierter Schaltungen
- Herstellverfahren
- Wirkungsweise

Erdkunde

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte für die Lehrämter
 
Grundschule / Hauptschule / Sonderpädagogik und übergreifend
Realschule
Gymnasium
Kompetenzbereich 1: Physische Geografie/Geoökologie
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen können physiogeografische/geoökologische Theorien und Methoden angemessen darstellen, reflektieren, anwenden und für Problemlösungen nutzen sowie verschiedene geoökologische Ansätze und Handlungsmöglichkeiten vergleichend analysieren, abwägen und diskutieren.
Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, auf der Basis wissenschaftlicher Theorien und empirischer Forschung      
- ausgewählte Sachverhalte der Physischen Geografie/Geoökologie kompetent darzustellen und zu erklären,
- physisch-geografische Inhalte hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen und historischen Bedeutung einzuordnen und Verbindungslinien zu anderen Wissenschaften aufzuzeigen,
- zentrale Fragestellungen der Physischen Geografie/Geoökologie und damit verbundene Erkenntnisinteressen zu skizzieren sowie fachliche Fragen selbst zu entwickeln,
- die Relevanz der anthropogeografischen Fragestellungen, Methoden, theoretischen Ansätze, Forschungsergebnisse und Inhalte in Bezug auf das spätere Berufsfeld einzuschätzen,
- Methoden der Physischen Geografie/Geoökologie zu beschreiben und auch ggf. im Gelände anzuwenden sowie sie hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen für die Erzeugung von Wissen einzuschätzen,
- physiogeografische/geoökologische Forschungsergebnisse angemessen darzustellen und in ihrer fachlichen Bedeutung und Reichweite einzuschätzen,
- sich in neue Entwicklungen der Disziplin in selbständiger Weise einzuarbeiten,
- die Relevanz der physiogeografischen/geoökologischen Fragestellungen, Methoden und Inhalte in Bezug auf das spätere Berufsfeld einzuschätzen.
Geomorphologie/Geologie:
- Plattentektonik, Erdbeben, Vulkanismus
- Kreislauf der Gesteine
- Entstehung von Lagerstätten
 
- fluviatiler, glazialer, mariner und äolischer Formenschatz
- planetarische Zirkulation
-
 
- fluviatiler, glazialer, mariner und äolischer Formenschatz
- Prozesse und Formen der Verwitterung
- planetarische Zirkulation
Klimageografie
- Wasserkreislauf
- Klimaklassifikationen, Klimadiagramme
- Wetter und Klima in Europa
- Meeresströmungen als Klimafaktor
- natürliche und anthropogene Klimaänderungen
 
- Strahlungs-, Energie- und Lufthaushalt der Atmosphäre einschließlich astronomische Grundlagen
 
- Strahlungs-, Energie- und Lufthaushalt der Atmosphäre einschließlich astronomische Grundlagen
Vegetations- und Bodengeografie
- Landschaftsgürtel der Erde als zonale Ökosysteme
- Höhenstufen von Klima, Vegetation und Landnutzung in tropischen und außertropischen Hochgebirgen
 
- Bodenarten, -typen, -genese, Nutzungspotenziale
 
- Thermoisoplethendiagramme
- Böden als Zeugen der Landschaftsgeschichte und als Standorte für die Pflanzenproduktion
- Gefährdungen durch Schadstoffe und Bodenerosion
Geoökologie und Umweltfragen
- Ökosystem Stadt
- Ressourcennutzung und Umweltbelastungen
- Naturrisiken und -gefahren
 
- Ökologie der Fließgewässer
- Ökologie mariner Ökosysteme
 
- Ökologie der Fließgewässer
- Ökologie mariner Ökosysteme
- ökologische Raumplanung
Kompetenzbereich 2: Anthropogeografie
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen können anthropogeografische Theorien und Methoden angemessen darstellen, reflektieren, anwenden und für Problemlösungen nutzen sowie verschiedene anthropogeografische Ansätze und Handlungsmöglichkeiten vergleichend analysieren, abwägen und diskutieren.
Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, auf der Basis wissenschaftlicher Theorien und empirischer Forschung      
- zentrale Fragestellungen der Anthropogeografie und damit verbundene Erkenntnisinteressen darzustellen sowie fachliche Fragen selbst zu entwickeln,
- Methoden der Anthropogeografie zu beschreiben und anzuwenden sowie sie hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Grenzen für den Erwerb von Wissen einzuschätzen,
- anthropogeografische Theorien und Prozesse der Begriffs-, Modell- und Theoriebildung sowie ihre Struktur und Systematik zu erläutern und ihren Stellenwert zu reflektieren,
- anthropogeografische Forschungsergebnisse darzustellen und in ihrer fachlichen Bedeutung und Reichweite einzuschätzen,
- anthropogeografische Inhalte hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen und historischen Bedeutung einzuordnen und Verbindungslinien zu anderen Wissenschaften aufzuzeigen,
- die Relevanz der anthropogeografischen Fragestellungen, Methoden, theoretischen Ansätze, Forschungsergebnisse und Inhalte in Bezug auf das spätere Berufsfeld einzuschätzen,
- sich in neue Entwicklungen der Anthropogeografie in selbständiger Weise einzuarbeiten.
Wirtschaft
- Strukturen und Strukturwandel in der Landwirtschaft
- Standortfaktoren
- Tragfähigkeit der Erde/Welternährungslage
 
- natürliche und gesellschaftliche Einflussfaktoren im Agrarraum
- industrieller Strukturwandel
 
- natürliche, gesellschaftliche und politische Einflussfaktoren im Agrarraum
- industrieller Strukturwandel
- Hauptgruppen der Industrie
- Hauptgruppen der Dienstleistungen
Städtische und ländliche Räume
- Verdichtungsräume und ländliche Räume
- nachhaltige Regionalentwicklung
 
- Formen ländlicher und städtischer Siedlungen
- innere Differenzierung von Siedlungen
- Modelle städtischer Strukturen
- Stadttypen in verschiedenen Kulturräumen
 
- Formen ländlicher und städtischer Siedlungen
- innere Differenzierung von Siedlungen
- Modelle städtischer Strukturen
- Stadttypen in verschiedenen Kulturräumen
- Veränderungsprozesse der Siedlungsstrukturen
- Typen ländlicher Räume
Bevölkerung
- Entwicklung, Verteilung und Strukturen der Bevölkerung
- Migrationen
 
- bevölkerungsgeografische Indikatoren
- ethnosoziale Differenzierung
 
- bevölkerungsgeografische Indikatoren
- ethnosoziale Differenzierung
Mobilität
- Entwicklung und Funktion des Verkehrs
- Raumerschließung durch Verkehr, Verkehrsnetze
- Verkehr und Umwelt
- Formen und Entwicklung des Tourismus
- Attraktivitätsfaktoren und Probleme von Tourismusregionen
- Attraktivitätsfaktoren und Probleme von Tourismusregionen
Globale räumliche Strukturen
- Staaten unterschiedlichen Entwicklungsstandes
- Weltwirtschaftsregionen
 
- Entwicklung und Strukturen des Welthandels im Zeichen der Globalisierung
 
- Raumentwicklung unter dem Einfluss von Religionen und Ideologien
- Kulturregionen der Erde
- Entwicklung und Strukturen des Welthandels im Zeichen der Globalisierung
Kompetenzbereich 3: Regionale Geografie
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen können raumbezogene Sachverhalte angemessen darstellen, reflektieren, anwenden und für Problemlösungen nutzen sowie verschiedene regionalgeografische Ansätze vergleichend analysieren, abwägen und diskutieren.
Die Absolventinnen und Absolventen      
- stellen unterschiedliche Ansätze Regionaler Geografie dar und vergleichen sie,
- wenden die unterschiedlichen Ansätze zur Strukturierung von Informationen über Regionen an,
- stellen zentrale Fragestellungen der Regionalen Geografie sowie damit verbundene Erkenntnisinteressen dar und entwickeln selbst fachliche Fragestellungen,
- beschreiben Methoden der Regionalen Geografie, wenden sie an und beurteilen sie hinsichtlich ihrer Möglichkeiten für den Wissenserwerb,
- schätzen die Relevanz der Fragestellungen, Methoden, theoretischen Ansätze, Forschungsergebnisse und Inhalte der Regionalen Geografie in Bezug auf das spätere Berufsfeld ein.
- Kriterien zur Erfassung von Ländern
- regionale Strukturen des Nahraums
- regionale Strukturen in Deutschland und Europa
- ausgewählte Großräume außerhalb Europas mit unterschiedlichem Entwicklungsstand
- methodische Zugriffsweisen auf Länder
- Länderkunde nach dem länderkundlichen Schema
- problemorientierte Länderkunde
- Stadt-Umland-Beziehungen
- räumliche Disparitäten
- methodische Zugriffsweisen auf Länder
- Länderkunde nach dem länderkundlichen Schema
- dynamische Länderkunde
- problemorientierte Länderkunde
- Stadt-Umland-Beziehung
- Entwicklung durch Raumplanung
- räumliche Disparitäten
- raumwirksame Prozesse

Fahrzeugtechnik

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte
Lehramt Berufsbildende Schulen
Kompetenz: Absolventinnen und Absolventen können auf strukturiertes Fachwissen zur Lösung von Problemen aus dem Bereich Fahrzeugtechnik zurückgreifen.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- verfügen über die mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen der Ingenieurwissenschaften,
- beherrschen die auf die berufliche Fachrichtung bezogenen Ingenieurwissenschaften;
- Arbeitswissenschaft
- Betriebsführung
- Konstruktionslehre, Konstruktionswerkstoffe
- Mathematik (lineare Algebra, Differential- und Integralrechnung, reine und angewandte Mathematik)
- Motormechanik, experimentelle Physik
- Steuer- und Regelungstechnik, Informationstechnik
- Experimentelle Physik
- Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
- Qualitätslehre
- Werkstoffkunde
- wenden Kenntnisse über die verschiedenen Bauformen von Kraftfahrzeugen theoretisch und praktisch an;
- Chemie der Betriebs- und Hilfsstoffe
- Fahrzeugaufbau, Schadensbeurteilung
- analysieren Geschäfts- und Arbeitsprozesse, die sich an beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen der Fahrzeugtechnik orientieren, einschließlich des Qualitätsmanagements;
- Durchführung von Arbeitsstudien zu beruflichen Arbeitsprozessen
- Ermittlung von Arbeitsbedingungen und Anforderungen in fahrzeugtechnischen Berufen
- Auswahl und Begründung geeigneter Prozesse für den Unterricht
- verfügen über Kenntnisse zur Instandhaltung von Antriebssystemen einschließlich ihrer elektronischen Steuerungs- und Regelungssysteme und können diese anwenden;
- Aufbau und Funktion von Otto- und Dieselmotoren
- Thermodynamik des Verbrennungsmotors
- Motormanagementsysteme
- Betriebsverhalten von Motoren
- Gemischbildung
- Einspritzverfahren
- Verbrennungsverfahren
- Aufladung
- Schadstoffe
- alternative Antriebssysteme
- wenden Kenntnisse zur Instandsetzung des Antriebsstrangs, der Bremssysteme, der Lenkung und des Fahrwerks von Fahrzeugen einschließlich ihrer elektronischen Steuerungs- und Regelungssysteme theoretisch und praktisch an;
- Antriebsstrang
- Bremssysteme
- Fahrwiderstände
- Fahrzeugdynamik
- Fahrstabilität
- Lenkung
- Fahrwerk
- Fahrstabilitätssysteme
- wenden Kenntnisse zur Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Systemen der Fahrzeugelektronik, der Fahrzeuginformations- und -kommunikationssysteme sowie der Beleuchtung theoretisch und praktisch an;
- Komfort- und Sicherheitssysteme
- Licht und Beleuchtungssysteme
- verfügen über Kenntnisse zur Fehlersuche, Störungsdiagnose und Entwicklung von Diagnosestrategien an komplexen fahrzeugtechnischen Systemen unter Berücksichtigung der in Fahrzeugen eingesetzten Bussysteme und Fahrzeugnetzwerke und wenden diese theoretisch und praktisch an.
- Störungsdiagnose und Instandsetzung elektronischer Fahrzeugbaugruppen, insbesondere der Bordnetze, elektronischen Systeme im Antriebsstrang, Motormanagementsysteme, Fahrwerkregelung, Komfortelektronik, Fahrzeuginformations-, Fahrzeugsicherheits-, Infotainment- und Kommunikationssysteme
- Prüf- und Diagnostikverfahren

Farbtechnik/Raumgestaltung

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte
Lehramt Berufsbildende Schulen
Kompetenz 1: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über die Grundlagen der Beschichtungs- und Belegetechnologien.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- systematisieren technologische Begriffe, Techniken und Methoden der Beschichtungen und Beläge,
- analysieren Aufgabenstellungen zu Beschichtungen und Belägen,
- setzen die Systematik in berufsfeldtypischen Fragestellungen und Projekten um.
- Systematik und Zusammensetzung der Rohstoffe für Beschichtungen und Beläge, Grundlagen der Beschichtungsstoffherstellung
- Analysemethoden, Prüftechniken für die Rohstoffe, Werkstoffe und der daraus erzeugten Produkte und deren Kennwerte
- Applikationsverfahren und Gerätetechnik
- berufsfeldtypische Beschichtungs- und Belegeaufgaben
- Normung der Werkstoffe
- Arbeits- und Geschäftsprozesse: Bauvertragswesen, Marketing, Baustellenlogistik, Werkstattlogistik, Wirtschaftlichkeitsberechnung, Kalkulation
- Arbeitsschutz, Umweltschutz
Kompetenz 2: Die Absolventinnen und Absolventen sind vertraut mit den Grundlagen berufsfeldtypischer Bautechniken.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- systematisieren berufsfeldtypische Bautechniken einschließlich der vorhergehenden und nachfolgenden Gewerke,
- analysieren bautechnische Aufgabenstellungen hinsichtlich baulicher Vorgaben,
- überblicken die Betriebsstrukturen, Arbeitsfelder und Fertigungsabläufe,
- setzen die Systematik an konkreten Aufgaben im berufsfeldtypischen Kontext um.
- arbeitstechnische Umsetzung ausgewählter Bautechniken wie z.B. Betoninstandsetzung, Wärmedämmung, Trockenbau
- Grundkenntnisse über die Rohstoffe
- Normung der Werkstoffe
- Produktionsabläufe und Prüftechniken
- Arbeitsabläufe, Geschäftsprozesse, Bauvertragswesen und Qualitätsmanagement
- technische Regelwerke
Kompetenz 3: Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen die Grundlagen gestalterischer Techniken und Verfahren.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- verfügen sicher über Grundlagen gestalterischer Prozesse und der Gestaltungsmittel,
- setzen Arbeits- und Gestaltungstechniken für visuelles Marketing um,
- beherrschen Arbeits- und Verarbeitungstechniken der Raumgestaltung,
- benutzen technische Kommunikationsmittel,
- verfügen über Grundkenntnisse marktorientierter Unternehmensführung.
- Gestaltungsprinzipien und Farbordnungssysteme
- typografische Zusammenhänge
- objektbezogene Gestaltungen
- Techniken der Darstellung
- branchenübliche Software
- bau-, stadtbau- und kunstgeschichtliche Fragestellungen
- Grundzüge der Zeichen-, Kommunikations-, Medien- und Werbetheorie
- bauordnungsrechtliche und arbeitsschutzrechtliche Vorgaben
- berufsbezogene Betriebswirtschaftslehre
Kompetenz 4: Die Absolventinnen und Absolventen wenden naturwissenschaftliche Grundlagen auf werkstofftechnische und arbeitstechnische Problemstellungen an
Die Absolventinnen und Absolventen  
- beherrschen mathematische, physikalische, bauphysikalische und bauchemische Grundlagen.
- Grundlagen der Werkstoffchemie
- Grundlagen der Physik (Elektrotechnik, Mechanik, Optik)
- Messtechniken
- Grundlagen der Bauphysik
Kompetenz 5: Die Absolventinnen und Absolventen kennen spezifische Fragestellungen und Sachverhalte der Arbeit der berufsständischen Organisationen des Berufsfeldes.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- untersuchen Organisationsstrukturen,
- reflektieren Bildungsziele und Ordnungsmittel,
- analysieren Schnittstellen zu an der Ausbildung Beteiligten: Ausbildungsbetriebe, Kammern, überbetriebliche Ausbildungsträger, Berufsgenossenschaften.
- ökonomische und personale Rahmenbedingungen der beteiligten berufsständischen Organisationen des Berufsbereichs Farbtechnik und Raumgestaltung
- Ordnungsmittel
- Lernortkooperationen

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