schure.de
Gesetze, Verordnungen, Erlasse und Kommentare
Schure.de - Schule und Recht

Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds.MasterVO-Lehr)
- Fortsetzung -

zurück zurück

Anlage 3
(zu § 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1)

Fächerspezifische Kompetenzbereiche, Kompetenzen, Standards und auf Standards bezogene Inhalte der Fachwissenschaft und der Fachdidaktik aller Fächer und für alle Lehrämter

Metalltechnik: Fachgebiet Energie- und Versorgungstechnik

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte
Lehramt Berufsbildende Schulen
Kompetenz 1: Die Absolventinnen und Absolventen analysieren und reflektieren Grundfragen der Bereiche der beruflichen Fachrichtung Energie- und Versorgungstechnik vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Sie lösen Aufgaben/Probleme der Energie- und Versorgungstechnik.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- verfügen über Kenntnisse der Metall-, Elektro- und Bautechnik sowie der Organisations- und Auftragsbearbeitung und wenden diese bezogen auf das Fachgebiet Energie- und Versorgungstechnik an;
- berufsspezifische Grundlagen der Metalltechnik
- metallische Werkstoffe
- Metallbearbeitung
- Korrosion
- berufsspezifische Grundlagen der Elektrotechnik
- Grundlagen der Elektroinstallation, z.B. Bauteile, Stromlaufpläne usw.
- elektrische Schutzmaßnahmen
- berufsspezifische Grundlagen der Bautechnik
- Schallschutz
- Brandschutz
- Wärmeschutz
(die vorstehend genannten Inhalte umfassen auch experimentelle Übungen)
- Bearbeitung von Kundenaufträgen in Sanitär-/Heizungs-/Klimatechnik-Betrieben der Versorgungstechnik
- Auftragsanalyse, Planung, Durchführung und Dokumentation
- Erstellung von Angeboten, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
- wenden ihr Wissen theoretisch und praktisch an
  • zur Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Systemen der Wasser-, Wärme- und Raumlufttechnik,
  • zur Fehlersuche, Störungsdiagnose und Entwicklung von Diagnosestrategien an komplexen Systemen der Wasser-, Wärme- und Raumlufttechnik.
- Störungsdiagnose und Instandsetzung
- Expertensysteme zur Störungsdiagnose
Kompetenz 2: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über Fach- und Methodenkompetenzen in Wassertechnik.
Die Absolventinnen und Absolventen planen auf der Basis ingenieurwissenschaftlicher Kenntnisse und experimenteller Übungen  
- Trinkwasseranlagen;
- Gewinnung von Trinkwasser
- Verlegung von Trinkwasserleitungen
- Korrosion in Trinkwasseranlagen
- technische Regeln für Trinkwasserinstallation
- Trinkwasserbehandlung
- Druckverluste und Bestimmung der Rohrdurchmesser
- Entwässerungsanlagen;
- Abwasserreinigung
- Verlegung von Abwasserleitungen
- technische Regeln für Schmutzwasseranlagen
- Bestimmung der Rohrdurchmesser
- Schutz gegen Rückstau
- Dachentwässerungen
- Sanitärräume.
- Armaturen, Objekte und Zubehör
- Vorwandinstallation
- Sanitärraumplanung allgemein und barrierefrei
- Schallschutzmaßnahmen
Kompetenz 3: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über Fach- und Methodenkompetenzen in der Wärmetechnik.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- planen auf der Basis ingenieurwissenschaftlicher Kenntnisse und experimenteller Übungen Heizungsanlagen;
- Norm-Heizlast
- Rohrnetzberechnung bei Ein- und Zweirohrheizungen
- Pumpenwarmwasserheizungen
- Heizkörper und Flächenheizungen
- beherrschen den Aufbau und die Funktion von
  • Wärmeerzeugern,
- Grundlagen der Verbrennung
- sicherheitstechnische Ausrüstung bei Wärmeerzeugern
- Gasgeräte, Öl- und Gasgebläsebrenner
- Aufstellung von Wärmeerzeugern
- Abgasanlagen
- Erdgas- und Heizölversorgungsanlagen
  • Regelkonzepten in der Heizungstechnik,
- Grundlagen der Steuerungs- und Regelungstechnik in der Heizungstechnik
- witterungsgeführte Regelungen, Einzelraumregelungen
  • Trinkwassererwärmungsanlagen;
- Arten und Auslegung von Trinkwassererwärmungsanlagen
- Leitungsnetze bei Trinkwassererwärmungsanlagen
- Legionellenproblematik
- beherrschen Aufbau, Funktion und Einsatzmöglichkeiten ressourcenschonender Anlagen,
- wählen unter ökologischen und ökonomischen Betrachtungen ressourcenschonende Anlagen aus.
- thermische Solaranlagen
- Wärmepumpen
- Kraft-Wärmekoppelung
- Fernheizungen
- kontrollierte Wohnraumlüftung
Kompetenz 4: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über Fach- und Methodenkompetenzen in der Raumlufttechnik.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- planen auf der Basis ingenieurwissenschaftlicher Kenntnisse und experimenteller Übungen raumlufttechnische Anlagen;
- Grundlagen der Raumlufttechnik
- Lüftungssysteme
- Luftbehandlung
- Luftverteilung
- Wärmerückgewinnung
- Regelung von RLT-Anlagen
- beherrschen den Aufbau und die Funktion kältetechnischer Anlagen.
-
-
- Grundlagen der Kältetechnik
- Splitgeräte

Metalltechnik: Fachgebiet Produktions-/Fertigungstechnik

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte
Lehramt Berufsbildende Schulen
Kompetenz : Die Absolventinnen und Absolventen analysieren und reflektieren Grundfragen der Bereiche der beruflichen Fachrichtung Produktions- und Fertigungstechnik vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen. Sie lösen Aufgaben/Probleme der Produktions- und Fertigungstechnik.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- beschreiben, begründen und optimieren ausgewählte Verfahren und Prozesse im Bereich der zeitgemäßen Fertigung unter Einbeziehung der Nachbardisziplinen und experimenteller Übungen;
- elektrische Antriebe
- Fabrikorganisation
- Fabrikplanung
- Fertigungsmesstechnik
- Konstruktionslehre, Konstruktionswerkstoffe
- Materialprüfung
- Mathematik (fachbezogen)
- Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
- Physik (fachbezogen)
- Produktionsmanagement
- Qualitätslehre
- Werkstoffkunde
- Werkzeugmaschinen
Umformen:
- Plastizitätstheorie
- Verfahren der Umformtechnik
- Umformmaschinen
- Maschinenantriebe, Steuerung
- Urformen
Trennen:
- physikalische, technologische und wirtschaftliche Grundlagen des Spanens, Grundlagensystematik, Kriterien zur Beurteilung, Energieumsetzung, „molecular dynamics”, Temperaturverteilung, Spanbildung, Kinematik, Kinetik der Spanbildung, Elastomechanik, empirische Modelle
- Verschleiß und Standzeiten als Grundlage für Wirtschaftlichkeitsberatung, Schneidstoffe: Verknüpfung von Werkstoff- und Produktionswissenschaft, ausgewählte Feinbearbeitungsverfahren, Kühlschmierstoffe, Oberflächeneigenschaften, theoretische Modellierung
Fügen (Montagetechnik):
- Grundlagen der Montage und Demontage, Werkstückeigenschaften, Fügeverfahren, Produktgestaltung, Teilezuführung, Geräte und Verfahren, Einlegegeräte, Roboter, Anlagenplanung, Anlagenbetrieb und -überwachung, Simulation
Schweißen:
- physikalische und technologische Wirkzusammenhänge, schweißtechnische Begriffe und Normen, Schweißverfahren, Löttechnik, thermische Schneid- und Spritztechnik
fakultativ: Mikrotechnologie
- Technologien zur Herstellung von Mikrobauteilen
- Aufbau und Funktion von Mikrosystemen
- Konzeption und Entwicklung mikrotechnischer Berufe
- beschreiben, begründen und optimieren Strategien/Maßnahmen im Bereich der Instandhaltung.
- Organisation und Arbeitsvorbereitung in der Instandhaltung; Schwachstellenforschung, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeitsvorhersage, zustandsorientierte Diagnostik, instandhaltungsgerechte Konstruktion, Ersatzteilwirtschaft

weitere Fächer
weiter

Zum Seitenanfang
Schule und Recht in Niedersachsen (www.schure.de)