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Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter in Niedersachsen (Nds.MasterVO-Lehr)
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Anlage 3
(zu § 2 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1, § 6 Abs. 1)

Fächerspezifische Kompetenzbereiche, Kompetenzen, Standards und auf Standards bezogene Inhalte der Fachwissenschaft und der Fachdidaktik aller Fächer und für alle Lehrämter

Werte und Normen

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte für die Lehrämter
 
übergreifend
(Grundschule/) Hauptschule / Sonderpädagogik
Realschule
Gymnasium
Berufsbildende Schule
Kompetenzbereich 1: Fachwissenschaftliche Grundlagen
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen können unter Rückgriff auf ihr Wissen die wesentlichen historischen Stationen und systematischen Themenkomplexe der Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart sowie die Problemstellungen der Religionswissenschaft beschreiben.
Die Absolventinnen und Absolventen          
- grundlegende Positionen der Theoretischen Philosophie;
- Überblick über die Teildisziplinen: Metaphysik, Logik, Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie, Frage ihrer Notwendigkeit
 
- zentrale Theorien und Argumente aus diesen Teildisziplinen
- Vertiefung einiger zentraler Theorien
- Vertiefung einiger zentraler Theorien
- zentrale Positionen aus der Geschichte der Philosophie (von der Vorsokratik bis zur Gegenwartsphilosophie);
- philosophische Fragen aus der Geschichte der Philosophie heraus
- Überblick über die wesentlichen Stationen der Geschichte der Philosophie
- Verständnis der Positionen von zumindest einem prominenten Philosophen der Antike, der frühen Neuzeit, von Kant, des 19. und des 20. Jahrhunderts
- Verständnis der Positionen von zumindest einem prominenten Philosophen der Antike, der frühen Neuzeit, von Kant, des 19. und des 20. Jahrhunderts
- Verständnis der Positionen von zumindest einem prominenten Philosophen der Antike, der frühen Neuzeit, von Kant, des 19. und des 20. Jahrhunderts
- die grundlegenden Vorstellungen von Judentum, Christentum, Islam sowie Buddhismus oder Hinduismus.
- Vorstellungen von Leben und Tod, Menschen-, Welt- und Gottesbilder in den Religionen
- Einmaligkeit des Lebens und Wiedergeburt im Vergleich
- Einmaligkeit des Lebens und Wiedergeburt sowie die sich daraus ergebenden Folgen für das Verständnis von Leben und Tod
 
- Einmaligkeit des Lebens und Wiedergeburt im Vergleich
- der Einzelne und die Gemeinschaft im Judentum, Christentum und Islam
 
- Menschen- und Gottesbilder in Judentum, Christentum und Islam
- Theologie und Anthropologie in Judentum, Christentum und Islam
- Menschen-, Welt- und Gottesbilder im Vergleich zwischen westlichen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) und östlichen Religionen (Hinduismus oder Buddhismus)
 
Kompetenzbereich 2: Hermeneutik
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen erfassen die Begründungen für Werte und Normen in Geschichte und Gegenwart. Sie begreifen die Deutungszusammenhänge von religiösen/ philosophischen Konzeptionen und Systemen und berücksichtigen dabei deren Voraussetzungen.
Die Absolventinnen und Absolventen beschreiben und erläutern          
- die Theorien zum Verhältnis von Religion und Gesellschaft;
- Religionssoziologie in Theorie und empirischer Forschung
- Werte und Normen des Zusammenlebens in Christentum und Islam
- eine religionssoziolo- gische Theorie und eine religionssoziologische empirische Studie zu unserer Gesellschaft
- zwei religionssoziolo- gische Theorien und zwei religionssoziologische empirische Studien zu unserer Gesellschaft
- eine religionssoziolo- gische Theorie und zwei religionssoziologische empirische Studien zu unserer Gesellschaft
- die Theorien zum Verhältnis von Religion und Individuum;
- Religionspsychologie in Theorie und empirischer Forschung
- christliche und islamische Wertvorstellungen für das Leben des Einzelnen
- Grund- und Menschenrechte
- eine religionspsycholo- gische Theorie und eine religionspsychologische empirische Studie zur Bedeutung von Religion(en) für das Verhalten des Einzelnen
- zwei religionspsycholo- gische Theorien und zwei religionspsychologische empirische Studien zur Prägung des Verhaltens des Einzelnen und der Familie durch Religion(en)
- eine religionspsycholo- gische Theorie und zwei religionspsychologische empirische Studien zur Prägung des Verhaltens des Einzelnen und der Familie durch Religion(en)
- die Probleme, die die Begründung für Werte und Normen aufwirft und deren Erörterung in Religionen und Religionskritik sowie in Metaphysik und Metaphysikkritik.
- Religionen und Religionenkritik bezogen auf Wertvorstellungen und Normen
- Zehn Gebote und deren Verbindlichkeit in unserer Gesellschaft
- göttliche Gebote in Christentum und Islam im Verhältnis zum Wertepluralismus
- Theonomie und Autonomie bei Begründungen von Werten und Normen
- Zehn Gebote und deutsche Gesetzgebung
Kompetenzbereich 3: Philologisch-historische Kompetenzen
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen können kritisch mit historischen Quellen umgehen.
Die Absolventinnen und Absolventen          
- beherrschen das philologische Instrumentarium, mittels dessen philosophische und religiöse Texte aufgeschlossen werden können,
- erproben an ausgewählten Texten des Christentums und des Islams oder einer anderen Religion Methoden der Schriftauslegung,
- erläutern die Vorzüge einer historisch-kritischen Ausgabe am Beispiel eines philosophischen Klassikers.
- Interpretation philosophischer und religiöser Texte aus unterschiedlichen Epochen und Traditionen
- Ausdrucksformen und Textgattungen
- Deutung von Texten aus den Religionen
- religionswissenschaftliche Fachsprache
       
Kompetenzbereich 4: Reflexions- und Argumentationskompetenzen
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen Grundbegriffe der Logik und Grundregeln logischer Argumentationsformen, und sie können die Begründungen für ethische Konzepte sowie deren Voraussetzungen und Unterschiede reflektieren.
Die Absolventinnen und Absolventen          
- argumentieren mithilfe logischer Grundbegriffe und -regeln;
- Logik
       
- greifen beim Argumentieren auf gewichtige Ethikkonzeptionen zurück.
- Ethikkonzepte aus dem Bereich zweier unterschiedlicher Religion(en) (Ewig Gültiges/Zeitlich Wandelbares)
- zumindest ein Beispiel aus dem Bereich des Christentums oder des Islam
- jeweils ein Beispiel aus dem Bereich des Christentums und des Islam
- religiös begründete Wertvorstellungen und Nonnen im Wandel der Zeiten an ausgewählten Beispielen aus unterschiedlichen Religionen
- jeweils ein Beispiel aus dem Bereich des Christentums und des Islam
- Kantsche Ethik und Utilitarismus
- moralische Prinzipien aus einer als überzeitlich vorgestellten Vernunft
- Allgemeingültigkeit moralischer Prinzipien im historischen Kontext
- Grundlinien
- Grundlinien
- Vertiefung
- Vertiefung
Kompetenzbereich 5: Transformationskompetenzen
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen wissen um die Einbettung ethischen Argumentierens in umfassendere Theoriekonzepte und um die Konsequenzen von ethischer Reflexion für das Handeln.
Die Absolventinnen und Absolventen          
- verfügen über grundlegende Kenntnisse der praktischen Philosophie und angewandten Ethik und können daraus die Konsequenzen für die politische Philosophie, die Rechts-, Staats- und Sozialphilosophie ziehen,
- begreifen den Zusammenhang von Religion und Werten und Normen,
- wissen um
  • das Verhältnis von Moral und Recht,
  • die Bereiche der angewandten Ethik,
  • Theorie und Praxis der Menschenrechte.
- politische Philosophie, Rechts-, Staats- und Sozialphilosophie
- angewandte Ethik (ausgewählte Beispiele auch zu aktuellen Bezügen)
- Theorie und Praxis der Menschenrechte
 
- ausgewählte Beispiele auch zu aktuellen Bezügen
- Vertiefung
- Vertiefung
Kompetenzbereich 6: Fachdidaktische Kompetenzen
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein fachdidaktisches Grundwissen im Hinblick auf das Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen, verstehen die spezifischen philosophischen Fragen von Kindern und Jugendlichen und können diese wie alle anderen thematischen Fragen des Unterrichts altersangemessen beantworten.

Wirtschaft

Standards
Auf die Standards bezogene Inhalte für die Lehrämter
übergreifend
Hauptschule / Sonderpädagogik
Realschule
Kompertenzbereich 1: Gesamt- und einzelwirtschaftliche Strukturen und Sachverhalte
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein strukturiertes Fachwissen und reflektieren wesentliche einzel- und gesamtwirtschaftliche Fragestellungen adressatenbezogen.
Die Absolventinnen und Absolventen      
- begründen die Notwendigkeit wirtschaftlichen Handelns;
- Wirtschaftskreislauf
- Grundsätze volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung
- ökonomisches Prinzip
   
- erklären die Preisbildung am Markt;
- Angebot
- Nachfrage
- Wettbewerb
- Marktformen
   
- beschreiben Ziele der Wirtschaftspolitik und sich daraus ergebende Zielkonflikte;
- Stabilität des Preisniveaus
- Inflation/Deflation
- hoher Grad an Beschäftigung und Arbeitslosigkeit
- außenwirtschaftliches Gleichgewicht
- gerechte Einkommensverteilung
- Umweltschutz
- angemessenes Wirtschaftswachstum
 
- Vertiefung
- beschreiben die Stellung Deutschlands im europäischen Wirtschaftsraum;
- europäischer Binnenmarkt
- Europäische Währungsunion
 
- Wirtschaftsgeschichte, Schwerpunkt: Deutschland
- erläutern die Wirtschaftsformen;
- reine Marktwirtschaft
- zentral verwaltete Wirtschaft
- Soziale Marktwirtschaft
   
- zeigen maßgebliche Indikatoren, Ursachen und Wirkungen der Globalisierung auf.
- wesentliche Elemente einer Weltwirtschaftsordnung
- Globalisierungsprozesse
   
Kompetenzbereich 2: Betriebswirtschaftliche Strukturen und Sachverhalte
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein strukturiertes Fachwissen und reflektieren wesentliche betriebswirtschaftliche Fragestellungen adressatenbezogen.
Die Absolventinnen und Absolventen      
- verfügen über betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse.
- Unternehmensgründung
- Aufbau von Betrieben
- Betriebsführung
- Begriffe und System des betrieblichen Rechnungswesens
   
Kompetenzbereich 3: Berufsrelevante und arbeitsmarktbezogene Strukturen und Sachverhalte
Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen setzen sich mit berufsrelevanten und arbeitsmarktbezogenen Problemstellungen auseinander.
Die Absolventinnen und Absolventen      
- nutzen berufs- und arbeitsmarkttheoretische Erklärungsansätze als Grundlage der Berufsorientierung,
- analysieren den Wertewandel als einen Faktor des Strukturwandels und die damit verbundenen Auswirkungen auf Arbeit und Qualifikation;
- duales Ausbildungssystem und schulisches Berufsbildungssystem
- Berufswahltheorien als Grundlage der schulischen Berufsorientierung
- Übergang aus dem Bildungssystem in das Ausbildungs- und Beschäftigungssystem
- hauptschulspezifische Problemlagen bei Berufswahlentscheidungen
- Möglichkeiten des weiterführenden Schulbesuchs nach dem Hauptschulabschluss
- realschulspezifische Problemlagen bei Berufswahlentscheidungen
- Möglichkeiten des weiterführenden Schulbesuchs nach dem Realschulabschluss
- erfassen arbeitsrechtliche und arbeitswissenschaftliche Grundlagen in ihrer Bedeutung für die Gestaltung von Arbeitsbeziehungen;
- Grundlagen des Arbeits- und Berufsbildungsrechts
- Arbeitsmarkttheorien und Arbeitsmarktpolitik
   
- schätzen die Bedeutung der Tarifpolitik für Arbeit und Arbeitsmarkt ein.
- Grundlagen der Tarifpolitik
   

Wirtschaftswissenschaften

Standards Auf die Standards bezogene Inhalte
Lehramt Berufsbildende Schule
Kompetenz 1: Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen das Grundwissen sowohl für die Aufstellung von Jahresabschlüssen einzelner Unternehmen und Konzerne als auch für die Ausgestaltung des internen Rechnungswesens und sie erlangen Handlungs- und Problemlösungskompetenz im externen und internen Rechnungswesen.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- wissen, wie die Erfassung, Bewertung und der Ausweis von Vermögensgegenständen und Schulden (Inventar, Bilanz, Anhang) nach handelsrechtlichen Grundsätzen erfolgt,
- kennen die periodische Rechnungslegung (Erfolgsrechnung) unter besonderer Berücksichtigung der Erfassungstechnik in Handels- und Industrieunternehmen,
- wenden Verfahren zur Erfassung, Verteilung, Analyse und Zurechnung der Kosten an.
- Rechnungswesen als zentrales Steuerungselement
- Buchführung und Jahresabschluss
- Periodenerfolgsrechnung
- handels- und steuerrechtliche Bilanzierung
- Kosten- und Leistungsrechnung
Kompetenz 2: Die Absolventinnen und Absolventen verwenden wirtschaftsmathematische Verfahren.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- beherrschen die unterrichtsrelevanten Verfahren der Wirtschaftsmathematik,
- lösen fachbezogene Problemstellungen mithilfe wirtschaftsmathematischer Verfahren
- Finanzmathematik (Zinseszinsrechnung, Zeitrenten und Rentenrechnung, Tilgungsrechnung)
- Funktionen einer Variablen
- Differential- und Integralrechnung für Funktionen einer Variablen
- Anwendungen (Kosten- und Haushaltstheorie, Extremwertprobleme)
- Grundlagen der Linearen Algebra und Anwendungen auf Produktionsprobleme
- Funktionen von zwei und mehreren Variablen, ökonomische Anwendungen
Kompetenz 3: Die Absolventinnen und Absolventen haben die Fähigkeit zur adäquaten Auswahl und Anwendung grundlegender statistischer Methoden.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- beherrschen die Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie und -verteilungen,
- wenden deskriptive und induktive statistische Methoden für eindimensionale statistische Verteilungen an.
- deskriptive und induktive statistische Methoden für eindimensionale statistische Verteilungen
- beschreibende Statistik
- Stochastik
Kompetenz 4: Die Absolventinnen und Absolventen setzen sich mit rechtlichen Problemstellungen auseinander.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- bearbeiten rechtliche Fallkonstruktionen gutachterlich und ergebnisorientiert,
- erkennen Lösungsansätze, haftungsrechtliche Risiken sowie welche entsprechenden rechtlichen Schritte einzuleiten sind,
- beschreiben grundlegende rechtliche Entscheidungskriterien der unternehmerischen Existenzgründung.
- Einführung in das Sonderrecht der Kaufleute
- Einführung in das Gesellschaftsrecht
- Grundlagen des EU-Wirtschaftsrechts
- Grundzüge des Arbeitsrechts
- Bürgerliches Recht
Kompetenz 5: Die Absolventinnen und Absolventen lösen Probleme rechnergestützt.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- schätzen Funktionsweise, Potenziale und Grenzen des Einsatzes der Informations- und Kommunikationstechnik in der Wirtschaft in Grundzügen ein,
- setzen verschiedene Software zur Lösung betrieblicher Alltagsprobleme ein.
- Anwenderprogramme
- computergestützte Präsentation und Kommunikation
Kompetenz 6: Die Absolventinnen und Absolventen kennen grundlegende betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen sowie die Ausgestaltung des betrieblichen Rechnungswesens als Informations- und Führungsinstrument.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- erfassen grundlegende ökonomische, soziale und ökologische Zusammenhänge des Systems „Unternehmen”,
- beschreiben betriebliche Funktionen und Prozesse,
- erfassen Zweck und Zielsetzungen von Unternehmen sowie die Interessen der unterschiedlichen Anspruchsgruppen,
- beurteilen betriebswirtschaftliche Entscheidungsgrundlagen der unternehmerischen Existenzgründung.
- Einzelunternehmen als komplexes ökonomisches und soziales System
- betriebliche Funktionen und deren Zusammenhänge
- Steuerung betrieblicher Leistungsprozesse und deren Erfassung und Kontrolle durch das betriebliche Rechnungswesen
- ökologische Aspekte in den betrieblichen Kernprozessen
- Entrepreneurship
Kompetenz 7: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über Strategien und Instrumente des Marketings im Sinne einer marktorientierten Unternehmensführung.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- kennen die Marketinginstrumente und können diese situationsgerecht einsetzen.
- Grundlagen des Marketings im Sinne der marktorientierten Unternehmensführung
- Konzepte, Strategien und Instrumente des Marketings
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Kompetenz 8: Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, Entscheidungsprobleme des Produktionsbereichs zu lösen.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- kennen Planungs-, Steuerungs- und Kontrollinstrumente betrieblicher Leistungs- und Beschaffungsprozesse,
- prüfen Konzepte der Lagerhaltung und Logistik auf Effektivität,
- reflektieren ökologische Aspekte bei produktionswirtschaftlichen Entscheidungen.
- Produktion als Kernprozess in Abhängigkeit vom Absatz- und Beschaffungsmarkt
- Produktionsfaktorsystem
- Produktionsplanung und -steuerung
- Qualitätsmanagement (TQM) und Produktionscontrolling
- Prozessoptimierung und Produktionsprogrammoptimierung
- Fertigungs- und Leistungserstellungsverfahren
- Materialwirtschaft
- physische Distribution und Logistikmanagement
- Abfallvermeidung, Gesundheitsschutz und Wiederverwertbarkeit
Kompetenz 9: Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen theoretische und konzeptionelle Grundlagen der Organisation und Unternehmensführung.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- beherrschen Ziele, Methoden und Instrumente verschiedener Managementkonzepte,
- sind über Erscheinungsformen der Organisationsentwicklung informiert.
- Grunddimensionen der Organisationsgestaltung
- Aufbau- und der Prozessorganisation
- Methoden und Instrumente des strategischen Managements
Kompetenz 10: Die Absolventinnen und Absolventen sind vertraut mit der Bearbeitung personalwirtschaftlicher Problemstellungen.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- kennen die Handlungsfelder des Human Ressource Management,
- wissen, wie Instrumente des Personalcontrollings situationsgerecht eingesetzt werden können,
- schätzen Mitwirkungs- und Mitbestimmungsmöglichkeiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein,
- beschreiben wirtschaftliche, rechtliche und soziale Aspekte der Personalfreisetzung.
- Personalbedarfsplanung und –beschaffung
- Arbeitsgestaltung und Arbeitszeitmanagement
- Personalführung, -beurteilung und –entwicklung
- Entgeltgestaltung
- Personalfreisetzung
- Motivations- und Anreizsysteme
- Mitwirkung und Mitbestimmung
Kompetenz 11: Die Absolventinnen und Absolventen kennen Investitions- und Finanzprozesse sowie deren Anwendung auf verschiedene Problemstellungen.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- kennen verschiedene Investitions- und Finanzierungsanlässe,
- wenden Verfahren der Investitionsrechnung an,
- unterscheiden zwischen Kapitalbedarfs- und Liquiditätsplanung,
- sind über die wesentlichen Finanzierungsarten informiert,
beschreiben die Besicherungsmöglichkeiten von Krediten.
- Investitions- und Finanzierungsanlässe
- Kapitalbedarfs- und Liquiditätsplanung
- Investitionsrechnung
- Finanzierungsarten
- Kreditsicherung
Kompetenz 12: Die Absolventinnen und Absolventen haben ein vertieftes Verständnis der Bilanzierung, des Rechnungswesens und des Controllings.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- verfügen über ein vertieftes Verständnis für die Zusammenhänge im internen und externen Rechnungswesen,
- beherrschen die wesentlichen Grundlagen des Finanzcontrollings,
- beurteilen die Bedeutung des Controllings als Steuerungsinstrument im Rahmen der Gesamtbetriebsführung
- beurteilen die wirtschaftliche Lage von Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften (materielle Grundlagen und Kennzahlenanalysen),
- sind in Grundzügen über betriebliches Umweltcontrolling informiert.
- externes Rechnungswesen (Bilanzierung)
- Kosten- und Leistungsrechnung
- Controlling im Rahmen der Gesamtführung
- Funktionen eines betrieblichen Umwelt-Controllingsystems
Kompetenz 13: Die Absolventinnen und Absolventen sind vertraut mit volkswirtschaftlichen Problemstellungen.
Die Absolventinnen und Absolventen  
- beschreiben die Denk- und Arbeitsweise volkswirtschaftlicher Modellbildung,
- unterscheiden makro- und mikroökonomische Fragestellungen,
- analysieren die Entwicklung gesamtwirtschaftlicher Größen,
- analysieren das Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte,
- untersuchen und beurteilen wirtschafts- und sozialpolitische Maßnahmen unter den Bedingungen globaler Märkte.
- Grundlagen der Volkswirtschaftslehre
- Mensch und Betrieb im gesamtwirtschaftlichen Umfeld
- Preisbildung auf verschiedenen Märkten
- Wirtschaftskreisläufe
- idealtypische Wirtschaftsordnungen, Abweichungen zwischen Modell und Realität
- Grundlagen wirtschaftspolitischer Konzepte zur Beeinflussung der Konjunktur
- grundlegende geldtheoretische Begriffe und Zusammenhänge
- Funktionsweise des Europäischen Systems der Zentralbanken
- Grundlagen der Außenwirtschaft
- Wirtschaftspolitik, Globalisierung

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