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Durchführungsbestimmungen zur Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für den allgemeinen Verwaltungsdienst in den Laufbahnen der Fachrichtung Allgemeine Dienste (VV-APVO-AD-VerwD)
RdErl. d. MI v. 15.6.2012 - Z11.41-03120/1.1 (Nds.MBl. Nr.25/2012 S.538), geändert durch RdErl. v. 6.7.2017 (Nds. MBl. 29/2017 S. 965) - VORIS 20411 -

  1. 1. Gemäß § 10 Abs. 4 und § 12 Abs. 2 Satz 3 i. V. m. § 10 Abs. 4 APVO-AD-VerwD-werden die Lehr- und Stoffverteilungspläne für die Ausbildung für den allgemeinen Verwaltungsdienst in den Laufbahnen der Fachrichtung Allgemeine Dienste bekannt gemacht, und zwar
    a) für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 als Anlage 1 und
    b) für die Ausbildung für den Aufstieg in die Laufbahngruppe 2 als Anlage 2.
  2. Für die Beurteilung der Leistungen in der berufspraktischen Ausbildung nach § 11 Abs. 2 und § 13 Abs. 2 i.V.m. § 11 Abs. 2 Sätze 1 bis 3 APVO-AD-VerwD sind die Hinweise in Anlage 3 zu beachten.
  3. Dieser RdErl. tritt am 1.8.2012 in Kraft und mit Ablauf des 31.7.2019 außer Kraft.

__________________
An
die Dienststellen der Landesverwaltung
die Region Hannover, Gemeinden, Landkreise und sonstigen der Aufsicht des Landes unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
das Studieninstitut des Landes Niedersachsen
das Niedersächsische Studieninstitut für kommunale Verwaltung e.V.


Anlage 1

Lehr- und Stoffverteilungsplan
für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst für das zweite Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 1 der Fachrichtung Allgemeine Dienste für den allgemeinen Verwaltungsdienst

A. Vorbemerkungen

1. Die in den Plänen ausgewiesenen Unterrichtsstunden haben eine Dauer von je 45 Minuten. Von den für jedes Fach angegebenen Stundenzahlen kann das Studieninstitut um jeweils bis zu 10% nach oben oder unten abweichen.

2. Es sind Leistungsnachweise in Form von Klausuren zu erbringen (§ 11 Abs. 1 APVO-AD-VerwD). Die Bearbeitungszeit der Klausuren beträgt im Grundlehrgang (GL) 90 Minuten (2 Unterrichtsstunden) und im Abschlusslehrgang (AL) 180 Minuten (4 Unterrichtsstunden), soweit der Lehr- oder Stoff-verteilungsplan nicht etwas anderes bestimmt.

Das Studieninstitut kann entscheiden, dass unter Beachtung des § 11 Abs. 1 Satz 1 APVO-AD-VerwD höchstens zwei Klausuren durch Referate als Leistungsnachweise ersetzt werden.

B. Lehrplan

Seite 1Erläuterungen zum Lehrplan:
s: Für die Landesverwaltung.
k: Für die Kommunalverwaltung.
___________________
1) IIm AL kann nach Entscheidung des Studieninstituts eine weitere zweistündige Klausur gestellt werden.
2) Gemeinsame Klausur für die Fächer 2.6 und 2.7.
3) Verfügungs- und Bedarfsstunden stehen zur freien Verfügung des Studieninstituts. Sie können insbesondere verwendet werden für den Ausbildungszweck förderliche Veranstaltungen, für die Erweiterung bestehender Angebote, für zusätzliche fachbezogene Angebote, z.B. Deutsch, Mathematik, Maschineschreiben, Informationstechnik, Klausurenkurs, Projektarbeit oder für Veranstaltungen zur Förderung der politischen Bildung.


C. Stoffverteilungsplan

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Anlage 2

Lehr- und Stoffverteilungsplan
für die Ausbildung für den Aufstieg in die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Allgemeine Dienste für den allgemeinen Verwaltungsdienst

A. Vorbemerkungen

1. Die in den Plänen ausgewiesenen Unterrichtsstunden haben eine Dauer von je 45 Minuten. Von den für jedes Fach angegebenen Stundenzahlen kann das Studieninstitut um jeweils bis zu 10% nach oben oder unten abweichen.

2. Es sind Leistungsnachweise in Form von mindestens 18 Klausuren zu erbringen (§ 13 Abs. 1 Satz 1 APVO-AD-VerwD). Die Bearbeitungszeit der Klausuren beträgt im Grundlehrgang (GL) 180 Minuten (4 Unterrichtsstunden) und im Abschlusslehrgang (AL) 225 Minuten (5 Unterrichtsstunden), soweit der Lehr- oder Stoffverteilungsplan nicht etwas anderes bestimmt. Das Studieninstitut kann entscheiden, dass unter Beachtung des § 13 Abs. 1 Satz 1 APVO-AD-VerwD höchstens drei Klausuren durch Referate als Leistungsnachweise ersetzt werden.

Daneben können nach Entscheidung des Studieninstituts Leistungsnachweise in Form von

- Hausarbeiten im Umfang von 8 bis 10 Seiten unter Verwendung von Literatur und Rechtsprechung und
- Referaten, die vorher in Kurzfassung schriftlich auszuarbeiten sind,

gefordert werden.

Im AL sind zusätzlich zu den im Lehr- oder Stoffverteilungsplan ausgewiesenen Klausuren eine Hausarbeit und ein Referat als Leistungsnachweis zu erbringen (§ 13 Abs. 1 Satz 1 APVOAD-VerwD).

B. Lehrplan

Seite 1Erläuterungen zum Lehrplan:
s: Für die Landesverwaltung.
k: Für die Kommunalverwaltung.
___________________
1) Im AL kann nach Entscheidung des Studieninstituts eine weitere Klausur gestellt werden.
2) Nach Entscheidung des Studieninstituts können stattdessen zwei vierstündige Klausuren gestellt werden.
3) Die Stunden sind nach Entscheidung des Studieninstituts untereinander austauschbar und die Fächer sowie die Fachinhalte durch andere ersetzbar.
4) Die Teilnahme am Klausurenkurs ist den Lehrgangsteilnehmerinnen und Lehrgangsteilnehmern freigestellt.
5) Verfügungs- und Bedarfsstunden stehen zur freien Verfügung des Studieninstituts. Sie können insbesondere verwendet werden für häusliche Ausarbeitungen, für Referate, für dem Ausbildungszweck förderliche Veranstaltungen, für die Erweiterung bestehender Angebote, für zusätzliche, fachbezogene Angebote, z.B. Deutsch, Mathematik, Maschineschreiben, Informationstechnik, Klausurenkurs, Projektarbeit oder für Veranstaltungen zur Förderung der politischen Bildung.


C. Stoffverteilungsplan

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Anlage 3

Hinweise zur Beurteilung der Leistungen in der berufspraktischen Ausbildung (§ 11 Abs. 2, § 13 Abs. 2 APVO-AD-VerwD)

1. Ziele der Beurteilung

Die Beurteilung ist ein wichtiges pädagogisches Instrument, das den zu Beurteilenden nach jedem Ausbildungsabschnitt Rückmeldung über ihre Leistungen und ihr Verhalten gibt:

- Durch Kenntlichmachen der Stärken werden sie motiviert, in Zukunft ähnlich gute Leistungen zu erbringen.
- Durch Kenntlichmachen (noch) vorhandener Schwächen erhalten sie die Möglichkeit, rechtzeitig das Lern- und Leistungsverhalten, ggf. das Sozialverhalten zu überdenken und sich um entsprechende Korrekturen zu bemühen.

Die Ausbildungsleiterin oder der Ausbildungsleiter erhält Informationen über die Entwicklung und Probleme bei der Ausbildung und kann im Bedarfsfall entsprechende Maßnahmen einleiten. Beurteilungen in der berufspraktischen Ausbildung können auch Hinweise für den Einsatz nach der Ausbildung geben.

2. Beurteilungsanlass

Grundsätzlich ist von der Ausbilderin oder dem Ausbilder eine Beurteilung zu erstellen, wenn die oder der zu Beurteilende aus dem Ausbildungsabschnitt oder der Ausbildungsstelle ausscheidet. Sie soll unmittelbar vor dem Tag des Ausscheidens aus der jeweiligen Organisationseinheit vorliegen.

3. Form und Inhalt der Beurteilung

3.1 Beurteilungsvordruck

Für die Beurteilung ist der im Anhang abgedruckte Vordruck zu verwenden.

3.2 Beurteilungsmaßstab

Maßstab für die Beurteilung der Leistungen, Fähigkeiten und Verhaltensmerkmale sind die an dem betreffenden Ausbildungsplatz zu erfüllenden Lernziele. Dabei ist der jeweilige Ausbildungsstand zu berücksichtigen. Die Lernziele sind grundsätzlich an den durchschnittlichen Anforderungen auszurichten, die in dem jeweiligen Ausbildungsabschnitt zu stellen sind. Bei jedem Merkmal ist einzustufen, inwieweit die durch die Ausbildungsinhalte und -ziele dieses Ausbildungsplatzes vorgegebenen Anforderungen erfüllt oder nicht erfüllt worden sind. Dazu ist zu jedem Merkmal eine Punktzahl der Rangpunkteskala (0 bis 15) gemäß § 3 Abs. 1 APVO-AD-VerwD zu vergeben.

Es sollen möglichst sämtliche Merkmale beurteilt werden. Ist dies ausnahmsweise nicht möglich, so ist dies unter „Besonderheiten” zu begründen.

Falls es der Ausbilderin oder dem Ausbilder notwendig erscheint, über das Ankreuzen der Punktzahlen hinaus Informationen über die Beurteilte oder den Beurteilten zu geben (z.B. Gründe für besonders gute oder schlechte Leistungen), kann dies ebenfalls unter „Besonderheiten” geschehen.

Zur Erleichterung bei der Anwendung der Beurteilungsskala enthält Nummer 5 einen Katalog mit Leistungs- und Verhaltensbeispielen zu den einzelnen Merkmalen für die Rangpunkte 11 bis 15, 5 bis 10 und 0 bis 4 der Skala.

4. Eröffnung der Beurteilung und Beurteilungsgespräch

Eine Beurteilung erfüllt nur dann ihren pädagogischen Zweck, wenn sie in allen Punkten mit der oder dem zu Beurteilenden besprochen wird und die Einstufungen begründet werden. Nur so können die Beurteilten ihre Leistung kritisch einschätzen und ggf. das Verhalten oder die Lernanstrengungen ändern oder sich um Verbesserungen bemühen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder haben deshalb unmittelbar vor Abschluss des Ausbildungsabschnitts ein Beurteilungsgespräch zu führen und dabei ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Nach dem Beurteilungsgespräch bestätigen die Beurteilten, von der Beurteilung Kenntnis genommen zu haben.

Unabhängig vom abschließenden Beurteilungsgespräch sollten in jedem Ausbildungsabschnitt Zwischengespräche über den bisherigen Lern- und Leistungsstand geführt werden.

5. Katalog mit Leistungs- und Verhaltensbeispielen zu den Beurteilungsmerkmalen

Fachkenntnisse
15 bis 11 Hat umfassende und bis ins Detail gehende Fachkenntnisse dieses Tätigkeitsbereichs erworben, die weit über die Lernvorgaben (Lernziele) hinausgehen.
10 bis 5 Hat sich die entsprechend den Lernzielen vorgegebenen Fachkenntnisse angeeignet.
4 bis 0 Hat sich die für diesen Tätigkeitsbereich erforderlichen Fachkenntnisse nur unzureichend angeeignet; bleibt zum Teil weit hinter den Lernzielen zurück, hat erhebliche Lücken.

Einsatzbereitschaft
15 bis 11 Setzt sich weit über das zu erwartende Maß für die rasche Erarbeitung der Lerninhalte und Erledigung der übertragenen Aufgaben ein; zeigt spontanes und intensives Engagement; will etwas leisten.
10 bis 5 Setzt sich in erwartetem Ausmaß für die Erarbeitung der Lerninhalte und Erledigung der übertragenen Arbeiten ein; ist bereit, die gestellten Anforderungen zu erfüllen.
4 bis 0 Entwickelt kaum Initiative und Engagement; setzt sich wenig für die Erarbeitung der vorgegebenen Lerninhalte und Aufgaben ein; meidet Anstrengungen, lässt es manchmal an Leistungswillen fehlen.

Auffassung
15 bis 11 Erfasst die vermittelten Lerninhalte - auch bei komplizierter Materie - zumeist rascher und sicherer als die meisten anderen; benötigt wenig zusätzliche Erklärungen; muss in der Regel nicht nachfragen.
10 bis 5 Erfasst die angebotenen Lerninhalte in angemessener Zeit, benötigt nur bei komplizierten Sachverhalten zusätzliche Erklärungen; muss in der Regel nicht nachfragen.
4 bis 0 Hat große Schwierigkeiten, die dargebotenen Lerninhalte zu erfassen; muss immer wieder nachfragen; benötigt besonders bei komplexen Sachverhalten viele zusätzliche Erklärungen und häufige Wiederholungen.

Denk- und Urteilsfähigkeit
15 bis 11 Ist weit über das zu erwartende Maß in der Lage, auch bei schwierigen Zusammenhängen sicher Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden und zu einem begründeten und sachgerechten Urteil zu kommen; denkt ausgesprochen logisch und systematisch.
10 bis 5 Ist in dem zu erwartenden Ausmaß in der Lage, bei den vermittelten Lerninhalten und den übertragenen Aufgaben Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden, die Sachverhalte kritisch zu durchdenken und im Allgemeinen zu einem begründeten Urteil zu kommen; kann angemessen logisch denken.
4 bis 0 Ist auch bei einfachen Lerninhalten nur wenig in der Lage, die Zusammenhänge sachgerecht zu erfassen und zu durchdenken; kann ein Urteil oft nicht begründen; denkt bisweilen zu unsystematisch und nicht immer logisch.

Lernfähigkeit und Gedächtnis
15 bis 11 Ist in besonderem Maß in der Lage, auch völlig neue Lerninhalte rasch und sicher zu verarbeiten und im Gedächtnis zu speichern; hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis.
10 bis 5 Kann die dargebotenen Lerninhalte in angemessener Zeit verarbeiten und in dem zu erwartenden Umfang behalten.
4 bis 0 Hat besonders bei neuen Lerninhalten Schwierigkeiten, den Stoff zu verarbeiten und zu speichern; vergisst vieles vom Gelernten sehr schnell wieder.

Mündliche Ausdrucksfähigkeit
15 bis 11 Drückt sich besonders gewandt, präzise und flüssig aus; stellt sich mühelos im mündlichen Ausdruck auf unterschiedliche Adressaten ein.
10 bis 5 Kann sich im Kontakt angemessen verständlich und flüssig ausdrücken; der mündliche Ausdruck entspricht dem üblichen Niveau.
4 bis 0 Unklarer, oft missverständlicher Ausdruck; spricht stockend, muss nach Worten suchen, drückt sich unbeholfen aus.

Schriftliche Ausdrucksfähigkeit
15 bis 11 Formuliert bei den anzufertigenden Schriftsätzen besonders treffsicher, flüssig und differenziert.
10 bis 5 Kann die schriftlichen Darstellungen im Allgemeinen angemessen verständlich und flüssig und ausreichend differenziert formulieren.
4 bis 0 Formuliert in den schriftlichen Darstellungen oft unbeholfen und dadurch gelegentlich missverständlich, grammatikalisch nicht immer korrekt; benutzt nur einen geringen Wortschatz.

Arbeitssorgfalt
15 bis 11 Bearbeitet die übertragenen Aufgaben äußerst gewissenhaft und meist fehlerfrei; die Arbeitsergebnisse sind hervorragend verwendbar.
10 bis 5 Macht bei den übertragenen Aufgaben selten gravierende Fehler; bemüht sich um sorgfältige Erledigung; die Arbeitsergebnisse sind im Allgemeinen ohne größere Nachbesserung verwendbar.
4 bis 0 Macht bei den übertragenen Aufgaben häufig Fehler, zum Teil auch Flüchtigkeitsfehler; arbeitet nachlässig und oberflächlich; die Arbeitsergebnisse sind kaum verwendbar.

Arbeitstempo
15 bis 11 Arbeitet bei den übertragenen Aufgaben erheblich schneller als andere, schafft erheblich mehr als das üblicherweise zu erwartende Pensum.
10 bis 5 Die übertragenen Aufgaben werden in angemessener Zeit erledigt und gesetzte Fristen im Allgemeinen eingehalten.
4 bis 0 Erledigt die übertragenen Aufgaben deutlich langsamer, als normalerweise erwartet werden kann; hält vereinbarte Fristen nicht ein; schafft auch am Ende des Ausbildungsabschnitts nur ein geringes Pensum.

Selbständigkeit
15 bis 11 Arbeitet nach kurzer Einarbeitung absolut selbständig; benötigt keinerlei Anstöße; kümmert sich von sich aus um eine optimale Erfüllung der Lernziele.
10 bis 5 Kann nach entsprechender Einarbeitung und Anleitung im zu erwartenden Rahmen selbständig arbeiten.
4 bis 0 Kann kaum selbständig arbeiten; braucht immer wieder Anleitung und häufig Anstöße; ist nur wenig in der Lage, von sich aus für eine Erfüllung der Lernziele zu sorgen.

Sozialverhalten
15 bis 11 Zeigt bereits ein überaus unkompliziertes und kooperatives Verhalten gegenüber Angehörigen der Verwaltung und Außenstehenden; trägt aktiv zu einer harmonischen Zusammenarbeit bei; verhält sich gegenüber Ausbilderinnen und Ausbildern stets korrekt, ohne sich kritiklos anzupassen oder anzubieten.
10 bis 5 Kommt in dem zu erwartenden Ausmaß unter normalen Bedingungen mit Angehörigen der Verwaltung und Außenstehenden zurecht; zeigt Bereitschaft zur Zusammenarbeit; kann sich angemessen einordnen; verhält sich gegenüber den Ausbilderinnen und Ausbildern meist korrekt bis unauffällig.
4 bis 0 Hat Schwierigkeiten, sich in eine Arbeitsgruppe einzuordnen; trägt von sich aus wenig zur Zusammenarbeit bei; kapselt sich ab; ist gegenüber Ausbilderinnen und Ausbildern gehemmt und unnatürlich; reagiert bisweilen aggressiv und unkooperativ.

Anhang

Beurteilung der Leistungen in der berufspraktischen Ausbildung
(§§ 11 Abs. 2 und 13 Abs. 2 APVO-AD-VerwD)

Auszubildende oder Auszubildender (Name, Vorname)
Ausbildungsbehörde
Ausbildungsabschnitt
Ausbildungsstelle Ausbilderin oder Ausbilder
Ausbildungsdauer (von/bis)  

Beurteilungsmerkmale
Zu dem Merkmal ist die zutreffende Punktzahl aus der Punkteskala von 0-15 einzutragen;
dabei sind die Leistungs-/Verhaltensbeispiele aus den VV-APVO-AD-VerwD zu berücksichtigen.
     
15/14
weit über den Lernzielen
13-11
über den Lernzielen
10-8
den Lernzielen exakt entsprechend
7-5
den Lernzielen knapp entsprechend
4-2
unter den Lernzielen
1/0
weit unter den Lernzielen
     
01 Fachkenntnisse
Umfang und Differenziertheit der an diesem Ausbildungsplatz erworbenen Kenntnisse
  3  
02 Einsatzbereitschaft
Grad der Bereitschaft, sich unabhängig von der Art der Aufgabe für deren Erledigung einzusetzen
  3  
03 Auffassungsgabe
Fähigkeit, das Wesentliche von Situationen und Sachverhalten schnell und sicher zu erfassen
  2  
04 Denk- und Urteilsfähigkeit
Fähigkeit, Einzelheiten und Zusammenhänge eines Sachverhalts eigenständig, sachlich und folgerichtig zu durchdenken und nach kritischer Überprüfung zu einem sachgerechten Urteil zu kommen
  3  
05 Lernfähigkeit/Gedächtnis
Fähigkeit, die angebotenen Lernstoffe aufzunehmen und zu speichern
  3  
06 Sprachlicher Ausdruck (mündlich)
Fähigkeit, sich präzise, verständlich und flüssig auszudrücken
  2  
07 Sprachlicher Ausdruck (schriftlich)
(siehe 06)
  2  
08 Arbeitssorgfalt
Fähigkeit, die übertragenen Aufgaben gewissenhaft und gründlich zu erledigen
  4  
09 Arbeitstempo
Fähigkeit, die übertragenen Aufgaben in angemessener Zeit/termingerecht zu erledigen
  3  
10 Selbständigkeit
Fähigkeit, auch ohne wiederholte Anstöße selbständig zu arbeiten
  2  
11 Sozialverhalten
Fähigkeit und Bereitschaft, sich kooperativ zu verhalten und im Umgang mit anderen natürlich und sicher aufzutreten
  3  
Summe*) (30)*)  
Summe der Produkte, geteilt durch Summe der Gewichtungen  
Durchschnittspunktzahl (bitte auf zwei Stellen hinter dem Komma ohne Auf- oder Abrundung)  
*) Verringert sich ggf. um die Gewichtung nicht beurteilter Merkmale.


Art und Umfang der Aufgaben, mit denen die oder der Auszubildende beschäftigt wurde
Besonderheiten
(z.B. besondere Fähigkeiten oder Schwächen, ggf. Begründung für das Auslassen von Merkmalen)
Das Beurteilungsgespräch hat stattgefunden am:
Datum, Unterschrift der Ausbilderin oder des Ausbilders
Von der Beurteilung habe ich Kenntnis genommen.
Datum, Unterschrift der oder des Auszubildenden
Sichtvermerk
der Ausbildungsleiterin oder des Ausbildungsleiters
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