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Berufsbegleitende Qualifizierung für Lehrkräfte, die in der sonderpädagogischen Förderung tätig sind und nicht über die Lehrbefähigung für das Lehramt für Sonderpädagogik verfügen
Bek. d. MK v. 1.6.2016 - 35 -84 112/212 Ol (SVBl. 6/2016 S. 345)

Das Oldenburger Fortbildungszentrum (OFZ) im Didaktischen Zentrum (diz) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bietet ein berufsbegleitendes Ergänzungsstudium „Sonderpädagogik: Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigung im Lernen und in der emotionalen und sozialen Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung inklusiver Settings“ an.

Es handelt sich hierbei um ein berufsbegleitendes Studium im Umfang von 60 Leistungspunkten. Die Lehrveranstaltungen werden in Kompaktveranstaltungen (in der Regel jeweils Freitag / Samstag mit 15 UStd.) durchgeführt. Das Studium beginnt zum Wintersemester 2016/17 und dauert zwei Jahre (vier Semester). Die Umsetzung erfolgt in fünf Modulen. Jedes Modul schließt mit einer Modulleistung ab. Für die Teilnehmenden besteht Präsenzpflicht. Nach Abschluss des berufsbegleitenden Ergänzungsstudiums mit erfolgreich bestandenen Modulleistungen und einer Teilnahme von mindestens 75 Prozent stellt die Hochschule ein qualifiziertes Hochschulzertifikat aus, das die Themen der Module sowie die erreichten Leistungspunkte ausweist.

Das berufsbegleitende Ergänzungsstudium richtet sich an Lehrkräfte mit der Lehrbefähigung für das Lehramt an Grundund Hauptschulen, an Grund-, Haupt- und Realschulen, an Realschulen, an Gymnasien oder an berufsbildenden Schulen, die an öffentlichen allgemein bildenden oder berufsbildenden Schulen im Bereich des Niedersächsischen Kultusministeriums tätig sind und über eine mindestens einjährige Berufserfahrung verfügen. Lehrkräfte, die bereits in der Förderung von Schülerinnen oder Schülern, für die ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung festgestellt wurde, tätig sind, werden vorrangig berücksichtigt. Eine Bewerbung ist auch für Lehrkräfte staatlich anerkannter Schulen in freier Trägerschaft möglich. Nicht im Landesdienst stehende Lehrkräfte werden im Auswahlverfahren um Teilnahme an dem berufsbegleitenden Ergänzungsstudium nachrangig berücksichtigt.

Das Zertifikat erfüllt die Anforderungen nach Nr. 4.3 des RdErl.d.MK v. 28.8.2012 (SVBl. S. 509) „Qualifizierungen gemäß § 13 Abs. 1 und 2 der Niedersächsischen Verordnung über die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung (NLVO-Bildung) und Erwerb einer Ergänzungsqualifikation für ein Lehramt“ und kann für Lehrkräfte des Landes Niedersachsen zum Erwerb der Ergänzungsqualifikation für das Lehramt für Sonderpädagogik dienen.

Insgesamt stehen 20 Studienplätze zur Verfügung.

Die Gebühren für die Teilnahme an dem Zertifikatsstudium werden vom Niedersächsischen Kultusministerium getragen. Eine Erstattung der Reisekosten ist nicht vorgesehen.

Für die Dauer der Teilnahme an dem Ergänzungsstudium wird in entsprechender Anwendung des § 18 Nds. ArbZVO-Schule eine Freistellung im Umfang von fünf Unterrichtsstunden wöchentlich gewährt.

Bewerbung

Die Bewerbungen um Teilnahme an dieser Qualifizierung sind unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift (bitte auch private E-Mail-Adresse angeben) auf dem Dienstweg (über Schulleitung und Niedersächsische Landesschulbehörde) an das Niedersächsische Kultusministerium, Referat 35, Schiffgraben 12, 30159 Hannover, zu richten.

Eine Kopie der Bewerbung ist zeitgleich direkt an das Niedersächsische Kultusministerium - Referat 35 - zu senden.

Der schriftlichen Bewerbung sind beizufügen:
-
tabellarischer Lebenslauf,
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Kopien des Masterzeugnisses / des Zeugnisses über die Erste Staatsprüfung und des Zeugnisses über die Staatsprüfung,
-
Stellungnahme der Schulleitung,
-
bei verbeamteten Lehrkräften: Kopie der Ernennungsurkunde.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungsschluss ist der 15.7.2016 (Poststempel für Ausfertigung an MK).

Rückfragen sind zu richten an Herrn Roman Haase, E-Mail: roman.haase@mk.niedersachsen.de, Tel. 0511 120-7285, oder Herrn Jens Mau, E-Mail: jens.mau@mk.niedersachsen.de, Tel.: 0511 120-7266.

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